THE WAR BOYS

© by Snapping Turtle Films
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Thanks to the director Ron Daniels! 🙂

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Regie: Ron Daniels
  • Musik: Stephen Cullo
  • Spieldauer: 1:32:38
  • Darsteller:
    Victor Rasuk
    Benjamin Walker
    Brian J. Smith
    Greg Serano
    Teresa Yenque
    Cheyenne Serano
    Micaela Nevárez
    Peter Gallagher
  • erschienen: 2009
  • Sprachen: englisch, spanisch
  • Gestaltung: 4 von 5
  • Unterhaltung: 5 von 5
  • Struktur: 4 von 5
  • Darsteller: 5 von 5
  • Story: 4 von 5
  • Emotion: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 4,7 von 5

 

 

Website: leider nicht mehr online

Bei einem meiner Streifzüge durch schwule Kurzfilme stieß ich eher zufällig auf den Spielfilm THE WAR BOYS. Leider kann man ihn anscheinend grad nicht kaufen (höchstens gebraucht für 81 britische Pfund…). Der Film spielt im amerikanischen Bundesstaat New Mexico, in Grenznähe zu Mexico. Die drei Freunde Greg (Victor Rasuk), David (Benjamin Walker) und George (Brian J. Smith) kennen sich seit der High-School und gehen gemeinsam durch dick und dünn. Sie halten sich oft an der Grenze auf, um illegale Einwanderer aufzuschrecken. Davids Vater (Peter Gallagher) ist ein Firmenmagnat und hat eine Menge Geld. Er will, dass sein Sohn weiter zur Schule geht. Der sieht das allerdings ganz anders und hat nichts dagegen, mit seinem Vater krumme Dinger zu drehen, zum Beispiel eine LKW-Ladung Fernseher auf dem Schwarzmarkt zu verhökern. Doch Vater und Sohn werden sich nicht einig und David, Greg und George stehlen heimlich den Sattelschlepper mit der Hehlerware. Sie verstecken ihn, um die Fernseher später auf eigene Faust zu versilbern…

Um es vorweg zu nehmen: Ein Happy End hat der Film leider nicht. Dennoch bin ich sehr froh, ihn entdeckt zu haben. Die Produktion ist sehr hochwertig, Musik und Bilder sind erstklassig, ebenso die Darsteller. THE WAR BOYS ist ein Drama der Extraklasse. Die schwule Nebenhandlung wird sorgfältig und langsam aufgebaut, sie entwickelt sich, ist intensiv und spannend. Es knistert ganz deutlich, das merkt der Zuschauer wohl am ehesten. Das Tempo der Haupt- und der Nebenhandlungen ist einwandfrei, überfordert das Publikum nicht und bringt die Geschichte gut voran.

Ein Film, den man auf jeden Fall sehen muss.

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