Film: Speechless

© by PRO-FUN MEDIA
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Diese DVD ist im Handel erhältlich.

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Regie: Simon Chung
  • Musik:
  • Spieldauer: 1:32:12
  • Darsteller:
    Pierre-Matthieu Vital
    Gao Qilun
    Yu Yung Yung
    Jiang Jian
  • erschienen: 2012
  • Sprachen: englisch/chinesisch
  • Untertitel: deutsch
  • Gestaltung: 5 von 5
  • Unterhaltung: 4 von 5
  • Struktur: 4 von 5
  • Darsteller: 5 von 5
  • Story: 4 von 5
  • Emotion: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 5 von 5

 

Dieser Film war ein Geschenk von meinem Freund zu meinem 37. Geburtstag.

Der nachfolgende Text enthält wesentliche Handlungselemente des Films!

Worum gehts?
In Speechless nimmt uns ein junger Franzose namens Luke mit auf eine gefühlvolle Odyssee in China. Er wird am Ufer eines kleinen Flusses von der Polizei aufgegabelt. Weil Luke auf ihre Frage nicht antwortet, warum er nackt ist und wo seine Klamotten sind, weil er überhaupt nicht ein einziges Wort spricht und die Polizisten nicht zu verstehen scheint, nehmen sie ihn mit aufs Revier. Doch jegliches Verhör bleibt erfolglos und sie verlegen ihn in eine Klinik, weil sie glauben, er könnte vielleicht verrückt sein. Dort begegnet Luke dem Krankenpfleger Jiang, der sich um den geheimnisvollen und faszinierenden Franzosen kümmert. Als Luke keine Fortschritte macht und in eine Psychiatrie verlegt werden soll, wird er von Jiang bei dessen Onkel auf dem Land versteckt. Von dort ruft Luke mit Jiangs Handy eine Telefonnummer an, eine Frau geht ran, aber Luke kann ja nicht sprechen.
Am Tag darauf trifft sich Jiang heimlich mit der Frau, die Luke angerufen hatte. Sie behauptet, sie und Luke hätten eine Beziehung gehabt und will, dass Jiang sie zu ihm führt. Aber der Krankenpfleger ist misstrauisch. Zurück bei seinem Onkel ist Luke verschwunden, dafür bekommt Jiang Besuch von zwei Männern, die ihn zusammenschlagen.
Luke ist derweil in einem Krankenhaus angekommen, wo er einen jungen Mann besucht, der künstlich beatmet wird. Die Frau, die er angerufen hat, ist dort und wirft ihm vor, Schuld am Zustand des Patienten zu sein.

Rückblick: Luke spricht eine Gruppe Studenten auf dem Universitäts-Campus an, darunter Ning (die Frau) und Han (der Patient). Er studiert die Sprache Mandarin und möchte sich mit ihnen unterhalten. Er freundet sich mit Han an, die beiden kommen einander näher – sehr zum Missfallen von Ning. Sie ist eifersüchtig und beschwört Han, sich nicht mehr mit „dem Ausländer“ zu treffen. Han verspricht es ihr, hält sich aber nicht daran. Ning deponiert heimlich eine Kamera in Lukes Apartment und filmt die beiden Männer beim Sex. Während eines Gottesdienstes spielt sie die Aufnahme ab und stellt die Männer bloß. Han muss glauben, dass Luke ihm das angetan hat und versucht, sich wegen der erlittenen Schande das Leben zu nehmen.

Am Krankenbett seines Freundes wird Luke von Ning mit einer Vase niedergeschlagen, als Jiang mit seiner Schwester auftaucht. Am Boden liegend zieht Luke den Stecker des Beatmungsgerätes aus der Wand. Han stirbt schließlich, wofür der Franzose ins Gefängnis kommt. Der Film endet mit dem Besuch von Jiang.

Und wie war’s?
Wundervoll! Wieder mal kein wirkliches happy end, aber ein Film voller Gefühl, geheimnisvoller Entwicklungen und toller Schauspieler. Gesprochen wird fast durchgehend chinesisch (oder mandarin), klar, der einzige Nicht-Chinese spricht ja nicht. Das Tempo erlaubt es dem Zuschauer jedoch, den Untertiteln zu folgen, ohne dabei den Film und seine Handlung aus dem Blick zu verlieren. Die Aufnahmen sind wirklich wunderschön gefilmt und mit angenehmer Musik untermalt. Die Schauspieler liefern durchgängig hervorragende Leistungen ab, egal ob durch Blicke, Bewegungen, Mimik oder Dialoge. Die Szenen erscheinen ausgewogen, technisch nie zufällig und keinesfalls überflüssig.

Ein rundum gelungener Film, den ich bedingungslos weiterempfehlen kann.

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