Film: Last summer

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Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Regie: Mark Thiedeman
  • Musik:Jack Lloyd
  • Spieldauer: 1:09:45
  • Darsteller:
    Samuel Pettit
    Sean Rose
    Roben Sullivant
    Byron Taylor
    Deb Lewis
  • erschienen: 2014
  • Sprachen: Amerikanisch
  • Untertitel: Deutsch
  • FSK: 0
  • Gestaltung: 5 von 5
  • Unterhaltung: 3 von 5
  • Struktur: 4 von 5
  • Darsteller: 5 von 5
  • Story: 3 von 5
  • Emotion: 3 von 5
  • Gesamtwertung: 3,6 von 5

 

Trailer:

Worum gehts?
(Nachfolgender Abschnitt enthält wesentliche Handlungselemente des Films!)

Luke und Jonah kennen sich schon seit dem Kindergarten. Seit einigen Jahren sind sie ein Liebespaar. Während Luke seine liebe Not mit der Schule hat, macht Jonah seinen Abschluss. Und danach? Luke weiß, dass sein Freund gehen wird. Er wird ein Studium beginnen, er wird andere Freunde finden, Freunde, die interessanter als Luke sind. Und so verbringen sie ihren womöglich letzten Sommer miteinander, bevor sich ihre Wege trennen.

Und wie wars? 

Last summer ist wie ein Fotoalbum, das man von Zeit zu Zeit aufschlägt, um sich zu erinnern. Besonders viel gesprochen wird nicht. Die meiste Zeit sehen wir wirklich nur Bilder, Aufnahmen von Gras, das sich in der Sommerbrise wiegt, Luke und Jonah, wie sie beieinander liegen, die Umgebung – alles mit ruhender Kamera gefilmt. Die Aufnahmen von Personen gleichen oftmals ebenfalls Erinnerungen, erkennbar an dem Detailausschnitt, den wir zu sehen bekommen. Ein sprechender Mund, Sommersprossen auf einer Nase, ein Ohr. Und dennoch werden die Beziehungen der handelnden Personen gut beleuchtet. Jonah kommt mit seiner Mum nicht gut zurecht, er erfährt von ihr keine Wertschätzung. Im Gegensatz zu Luke. Sie mag ihn. Er wird ja auch nicht weggehen, sondern sich mit dem einfachen Leben begnügen, das seine Heimatstadt ihm bietet.

Luke versucht, sich während des Sommers emotional von Jonah zu entfernen, damit die absehbare Trennung weniger schmerzhaft ist und weil er der glänzenden Zukunft seines Freundes nicht im Weg stehen will. Er ist überzeugt, Jonahs Möglichkeiten mit seiner Liebe zu beschränken.

Der Film hat einen eher künstlerischen Wert. Da bleibt die Unterhaltung zuweilen auf der Strecke. Die Bilder sind dafür besonders sehenswert. Die Geschichte ist natürlich ziemlich traurig, aber ansonsten bleibt der Film auch emotional eher an der Oberfläche.

Die Darsteller liefern überzeugende Leistungen ab – auch obwohl sie nicht sehr viele Gelegenheiten haben, miteinander zu interagieren.

Erotik gibt es in diesem Film fast gar nicht. Wir hören einmal, wie sich die beiden Jungs auf dem Bett küssen. Sie sind dabei vollständig angezogen und wir sehen nur ihre beschuhten Füße, die sich ineinander verhakeln. Das ist mal was Neues.

Die Gestaltung kann ich nicht bemängeln. Das Cover zeigt zwei gut gewählte Bilder aus dem Film. Leider kenne ich das Menü nicht, weil ich den Film nur in elektronischer Form besitze.

Insgesamt hat mir der Film gefallen. Ich hoffe jedoch, dass bald mal wieder ein Film mit etwas mehr Handlung erscheint.

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