CHANCE‘ HIGHSCHOOL ABENTEUER

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(Originaltitel: THE CURIOSITY OF CHANCE)

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Regie: Russell P. Marleau
  • Musik:
  • Spieldauer: 1:34:44
  • Darsteller:
    Tad Hilgenbrinck
    Brett Chuckerman
    Aldevina da Silva
    Pieter Van Nieuwenhuyze
    Maxim Maes
    Chris Mulkey
  • erschienen: 2011
  • Sprachen: englisch, deutsch
  • Gestaltung: 4 von 5
  • Unterhaltung: 4 von 5
  • Struktur: 4 von 5
  • Darsteller: 4 von 5
  • Story: 2 von 5
  • Emotion: 4 von 5
  • Gesamtwertung: 3,6 von 5

 

Nachfolgender Text enthält wesentliche Handlungselemente des Films!

 

Worum geht’s?

Chance Marquis wechselt mal wieder die Schule. Er ist schwul und damit eigentlich ziemlich zufrieden. Aber er will nicht sein wie alle anderen. Seinen ersten Schultag tritt er deshalb in Zylinder, Frack und Fliege an. Ihm ist klar, dass er sofort auffallen wird und ihm ist auch klar, dass er sich damit sicher nicht nur Freunde macht. Wie jede Schule, die ein Football-Team aufweisen kann, besitzt auch diese den homophoben und ganz sicher unterbelichteten Mannschaftskapitän, der dem neuen Schwulen das Leben zur Hölle machen will. Ach ja, begleitet wird er immer von zwei noch unterbelichteteren Team-Kameraden. So weit zu den gängigen Klischees.

Chance gegenüber wohnt Levi. Gutaussehend und durchtrainiert ist er das Ticket zu Chances Kopfkino! Blöd, dass er im Footballteam spielt und sich dem Kapitän unterordnen muss. Zum Glück sind da noch Hank und Twyla, die zumindest sowas wie Chances Freunde sind. Hank ist wie eine jüngere Ausgabe von Mr. Bean und Twyla die unnahbare Rebellin, für die normale Menschen uninteressant sind. Die drei hecken einen Plan aus, wie sie sich an dem Football-Macho rächen können…

 

Und wie war’s?

Popcorn-Kino, Klischee und eine gute Portion Kitsch – aber mir hat’s gefallen! Der Film nimmt sich wirklich nicht sehr ernst und auch, wenn der Hauptdarsteller nicht immer brilliert, habe ich mich köstlich amüsiert. Die Musik ist hintergründig und prägt sich mangels rotem Faden nicht ein, was ein wenig schade ist, aber sei’s drum. Ich fand es spannend, wie sich der Umgang zwischen Chance und Levi entwickelte. Der Film ist für Zuschauer ab sechs Jahren freigegeben und spielt sich daher ausschließlich oberhalb der Gürtellinie ab – na ja, fast jedenfalls.

Diesem Film sollte man eine Chance geben, weil er liebenswert, lustig, ein bisschen romantisch und verrückt ist.

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