Ohana

Am letzten Sonntag gab es seltenen Besuch: Meine Eltern sind mit meiner Schwester und meiner Nichte angereist. Zu diesem Anlass habe ich eine Backmischung angerührt und daraus einen Schokoladenkuchen gebacken – handgerührt immerhin, weil mir zu spät einfiel, dass vor einiger Zeit mein Mixer seinen Geist aufgegeben hatte…

24 Stunden zuvor waren mein Engel und ich und unsere Nachbarn und deren Familie und Freunde noch am Möbelpacken, denn nachdem Yogi und Ann vor ein paar Monaten zu Häuslebauern wurden, sind sie jetzt stolze Eigenheimbesitzer in der Marmeladenstadt, gar nicht so weit weg von hier. Was eigentlich nur ein paar Schränke sein sollten, wuchs dann in Windeseile zu einem Komplettumzug heran, von dem unsere Nachbarn wohl am meisten überrascht waren. Nicht, dass wir sie hätten loswerden wollen, aber wenn schonmal vierzehn Hände oder so da waren… Jetzt sind sie weg *schnüff* und packen „drüben“ alles wieder aus, um es ihrer wachsenden Familie heimisch zu machen. Immerhin einen Vorteil hat das Ganze: Mein Auto hat jetzt einen eigenen Stellplatz!

Während der März so langsam wieder in der Box verschwindet ist hier nun aber wirklich der Frühling ausgebrochen. Heute Mittag saß ich mit einem Arbeitskollegen im sonnigen Innenhof der Ohana-Bar, tief in der Marzipanstadt. Unter einem Sonnenschirm und in ziemlich reichlicher Gesellschaft genossen wir unser Mittagessen bei Frühlingsluft und 15 Grad.

Morgen werde ich mir meine Kamera und meinen Engel schnappen und mich aufmachen, die Krokuswiese im Stadtpark zu besuchen. Wie in jedem Jahr hat sie einen richtigen Teppich aus den bunten Frühblühern sprießen lassen, die unbedingt abgelichtet werden wollen…

Der vermisste Monat

Der Februar ist schon um – kein Wunder, er hatte ja auch nur 29 Tage. Er war mit ziemlich viel Action vollgestopft, wobei das meiste nicht wirklich zum Niederschreiben gedacht ist. Und so macht es gar nichts, dass ich mich hier einen ganzen Monat lang nicht ausgelassen habe.

Um der Geburtstagsgrippe zu entgehen, strengte ich mich zu Beginn des Monats mächtig an, mich mit Vitaminen und viel Sport zu dopen, was letztlich auch den erwünschten Erfolg brachte. Noch bevor der Monat zur Hälfte rum war, hatte ich meinen 35. Geburtstag mit zwei Partys hinter mich gebracht, die mich auch zwei ganze Wochenenden lang beansprucht haben.

Unter der Woche war ich im Büro ziemlich stark gefordert, wobei ich zwei-drei Fälle liegen habe, die mich ganz schön nerven. Ein- bis zweimal die Woche zum Badminton (was nach wie vor sehr viel Spaß macht), abends noch mit Freunden was essen gehen und dann zu Hause ins Bett fallen. So ging das den ganzen Februar. Meine Kamera kam in diesem Monat so gar nicht zum Einsatz, obwohl es das Wetter das eine oder andere mal durchaus hergegeben hätte.

Hoffen wir auf mehr Zeit für Kreatives im März…