Potters End

Lang hatten wirs geplant, heute endlich war es so weit: Wir haben den letzten Potter-Film im Kino gesehen! Zweimal. Erst gestern haben wir uns die erste Hälfte des letzten Teils zu Hause angesehen, um die Erinnerungen aufzufrischen und uns schonmal in die richtige Stimmung zu versetzen. Ganz schön düster!

Mit der heutigen Nachmittagsvorstellung in der benachbarten Marmeladenstadt begannen wir das letzte Abenteuer des inzwischen nicht mehr ganz so jungen Zauberlehrlings in drei Dimensionen. So richtig gut besucht war das Kino nicht, auch wenn die Schlangen am Snackstand unglaublich lang waren. Der Film lief am Nachmittag ohne Pause und am Ende war ich ganz schön beeindruckt. 3D hat sich allerdings überhaupt nicht gelohnt (das war wieder mal so ein „Aquarium-3D“, bei dem sich der Effekt nach hinten ausdehnt, wie in einem Aquarium). Weil auch der letzte Teil unglaublich düster ist, kamen die 3D-Effekte nicht so richtig rüber. Wenngleich ich das Buch bereits vor einigen Jahren gelesen habe und ich sowas immer sehr schnell vergesse, habe ich vieles wiedererkannt. Markante Szenen („Nicht meine Tochter, du Schlampe!!“ – Molly Weasley zu Bellatrix LeStrange) sind mir dann doch im sonst so löchrigen Gedächtnis geblieben.

Wir waren gerade erst zu Hause, als wir uns im Handumdrehen darauf einigten, den Film am Abend gleich nochmal anzusehen, diesmal in den gewohnten zwei Dimensionen und nicht in der Marmeladen- sondern daheim in der Marzipanstadt. Geplant, getan! Schon saßen wir wieder im Kinositz, ausgerüstet mit Cola und Brezeln. Auch nach dem zweiten Mal (diesmal inklusive Pause) hat mir der Film außerordentlich gut gefallen.

Übrigens: Das erste Mal erwähnte ich den Zauberlehrling in einem meiner frühesten Blogposts vor über sechs Jahren…

Warten auf den Löwen

In diesem Monat veröffentlicht Apple sein neues Betriebssystem „OS X Lion“ und löst damit seinen bisherigen „snow leopard“ ab.

Rätselraten herrscht bislang noch über den genauen Erscheinungstermin.

Mehrere Gerüchte wurden schon Lügen gestraft, mehrere vermeintliche Termine sind bereits passé. Der Apfel hüllt sich in Schweigen. Ich erwarte den Löwen konsequent am 24. Juli. Warum? Vielleicht hat es was mit dem Sternzeichen zu tun (wenngleich das Sternzeichen „Löwe“ eigentlich am 23. Juli beginnt…). Oder mit dem Preis von 23,99 Euro. So oder so freue ich mich immer auf neue Apple-Produkte, und eine komplette Überarbeitung für 24 Euro, da kann man nicht meckern.

Als wär nichts passiert

In den vergangenen Wochen habe ich meinen Blog ziemlich vernachlässigt. Man könnte fast meinen, es wäre einfach nichts passiert, aber das ist es nicht. Von Zeit zu Zeit habe ich einfach nicht die Muße, alles aufzuschreiben, und die letzten Wochen gehörten ganz klar in diese Kategorie.

Sie gehörten aber auch in die Kategorie Urlaub! Und das sogar drei Wochen lang! Und während dieser drei Wochen habe ich nicht etwa einfach nichts getan…

:: Oranje!

Wir haben Amsterdam besucht. Die niederländische Hauptstadt lockte uns und drei unserer Freunde in der ersten Urlaubswoche. Die Stadt ist bekannt für Grachten und Gras, für Fahrräder, Fritten und Freizügigkeit, für Romantik, Rotlicht und Multikultur. Alles Klischees – und Amsterdam bedient sie alle! In fünf Tagen haben wir uns Museen angesehen (ein Grachtenmuseum, das Rijksmuseum, das Anne-Frank-Haus), wir haben Kirchen bestaunt (die Oude Kerk (bekannt aus dem Roman „Bis ich dich finde“) und die Wester Kerk), unser drittes Hard-Rock-Café besucht (nach Kopenhagen und Berlin), den Palast umrundet, das Tram-System kapiert und im Straßenverkehr jeden Tag unser Leben riskiert. Wir haben das Homomonument gesehen, dessen drei rosa Granit-Winkel an die Verfolgung Homosexueller durch die deutschen Nationalsozialisten erinnern sollen.

Amsterdam war der anstrengendste Teil unseres Urlaubs. Wir sind trotz Tram, Bus und Metro viele Kilometer durch die Stadt gelaufen. Die Stadt ist wunderschön, größtenteils uralt und ziemlich voll. Aber auch schmutzig, laut und chaotisch, so dass mein Freund und ich die Woche darauf zur Erholung gut gebrauchen konnten.

:: Danmark

Weil es einfach naheliegend ist, besuchen wir fast jedes Jahr das Königreich im Norden. Zwar haben wir die Hauptstadt länger nicht besucht, aber für die Entspannung nach einem City-Urlaub sind die Ferienhäuser an den Küsten wie geschaffen. Weil wir an der Ostsee wohnen, beziehen wir regelmäßig ein Häuschen auf der anderen Seite. Interessante Fotos von dort gibt es diesmal nicht, meistens hat es geregnet. Meistens…

Nach diesen beiden Urlaubswochen durfte ich noch eine ganze Woche allein entspannen. Die freie Zeit nutzte ich, um meine Familie zu besuchen oder einfach nur zu faulenzen, Fotos zu sortieren und zu lesen. Inzwischen arbeite ich natürlich längst wieder (ich hab ja nicht ewig Urlaub…). Und ich freue mich schon jetzt wieder aufs Wochenende!