Wort zum Sonntag

Jetzt, wo sich der Tag langsam dem Ende neigt wie eine Weide zum Wasser möchte ich noch ein Worte in meinem Blog loswerden – auch wenn heute nicht wirklich viel passiert ist.

Früh am Morgen hab ich meinen Engel im Bett liegen gelassen und bin aufgestanden, hab eine frische Dusche genossen und mich auf den Weg ins Einkaufszentrum gemacht, um etwas Leckeres zum Frühstück zu besorgen. Diese Idee hatte auch noch eine ganze Menge anderer Leute und so war es voll wie immer. Ursprünglich wollte ich ja nur Brötchen kaufen, aber als ich an der Kasse stand hatte ich den ganzen Arm voller Dinge für ein gutes Frühstück.

Als ich wieder zu Hause ankam, schlief Torge noch immer, wachte aber auf, als ich ins Schlafzimmer kam. Verpennt guckte er mich an und ich kündigte lächelnd das Frühstück an. Bald darauf saßen wir zusammen am Frühstückstisch, während sich draußen die Sonne durch die Wolken mogelte. Die Luft war immer noch sehr warm und durch den Regen der vergangenen Nacht extrem schwül.

Noch ist mein Schatz bei der Arbeit, aber jeden Moment müsste er nach Hause kommen. Nachmittags haben wir den Wocheneinkauf hinter uns gebracht und als er sich zur Firma aufmachte loggte ich mich in die Welt von Warcraft ein. Ich mag diese Online-Spiele nicht, aber dieses ist einfach… geil. Ich schlage mich als Paladin durch, schließe mich mal mit dem einen und mal mit dem anderen Online-Spieler zusammen um die Gegner zu schlagen. Es macht Spaß – und süchtig!

Morgen hat Torges Mum Geburtstag, und das heißt, dass wir uns wieder auf den Weg in die alte Heimat machen. Vielleicht besuchen wir noch zwei Freunde von mir, wenn sie denn zu Hause sind. Für heute ist erst einmal Schluss.

Gute Nacht!

 

Tierischer Spaß

Wieder einmal haben wir Hamburg besucht. Wir sind am Samstag in aller Frühe so gegen neun Uhr aus dem Bett gekrochen. Duschen, stylen, ein gutes Frühstück und dann ab auf die Autobahn. Wir hatten Glück, die Gegenrichtung führt zum Strand. Wie es da aussah, kann man sich ja denken. Unsere Bahn hingegen war so frei wie der junge Tag. Nachdem mein neongelber Kleinwagen vor Kurzem eine umfangreiche Reparatur genossen hat, rauschten wir nun über den Asphalt.

Erklärtes Ziel für diesen sonnigen Samstag war Hagenbecks Tierpark. Während ich mein Auto jetzt regelmäßig auf der anderen Seite Hamburgs abstelle, fuhren wir mit der U-Bahn durch die Stadt, passierten letztlich die nach dem Zoo benannte Haltestelle und lösten unsere Tickets.

Mein letzter Zoobesuch liegt schon eine ganze Weile zurück. Schade, dass ich das einzige Kinderfoto von mir, das vor über 20 Jahren dort entstand, gerade nicht finden kann…
Es war wieder einmal ein sehr heißer Tag. Mein Schatz und ich durchstreiften den Park, vorbei an Elefanten und Tigern, Ziegen und Alpakas. Wir bestaunten Präriehunde, die wiederum Bisons beobachteten. Pinguine wurden gerade gefüttert, als wir am Gehege entlangspazierten. Die Tiere im neuen Affenhaus waren froh über die Klimaanlage, die wenigstens ein wenig Kühlung lieferte.

Verpasst haben wir für diesen Spaß allerdings den CSD in Lübeck… Na ja, nächstes Mal. Und Hamburg hat ja auch noch einen.

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gehaltvoll

Heute ist ein schöner Tag! Meine erste Gehaltsabrechnung ist ins Haus geflattert und ich kann ohne Übertreibung sagen: Der Wechsel hat sich deutlich gelohnt! Aber gut, ich hab auch einiges mehr an Arbeit als vorher. Die Arbeit macht Spaß, auch wenn ich abends froh bin wieder zu Hause zu sein und morgens (wie immer) nicht aus den Federn komme.

Meine nackten Füße patschen nach wie vor über den kalten Flurboden ins Bad, das jetzt nicht mehr gegenüber meinem Schlafzimmer liegt, sondern rechts davon. Auch heute früh, nachdem mich mein Wecker aus dem Schlaf gerüttelt hat, musste ich mich widerwillig aus den Armen meines Liebsten „befreien“ um die Geister der Nacht mit kaltem Wasser zu verscheuchen. Den Weg zur Arbeit trat ich kurz darauf dann auch allein an, Torge musste erst später los. Also quälte ich mein kleines neongelbes Auto durch den Stadtverkehr. Vor zwei Tagen erst hat es eine ziemlich umfangreiche Reparatur in der Werkstatt erleiden müssen – na ja, leiden musste eher ich…
Jetzt schnurrt er wieder wie ein Kätzchen (obwohl… er hat noch nie wie ein Kätzchen geschnurrt…).Ich war viel zu spät dran heute Morgen und steckte – wie sollte es anders sein – natürlich im Stau vor einem der Kreisverkehre fest. Na gut, Stau ist dort jeden Morgen, aber ausgerechnet heute begann der Stau fast vor meiner Haustür! Ich ärgerte mich zeitweilig, dass ich nicht einfach das Rad genommen hatte…

Der Arbeitstag ging heute meist schnell vorbei. Ich habe mich nach der Mittagspause eine Stunde lang zurückgezogen um Liegengebliebenes aufzuarbeiten, aber mehr als die Hälfte davon liegt jetzt immer noch… Langsam kommt aber Routine in die täglichen Arbeiten und die Chancen stehen gut, dass ich bald schneller arbeiten kann.

Vor kurzem war ich mit Torge in Hamburg. Seit Wochen schon versuchen wir uns das allabendliche Wasserlichtkonzert in den Parkanlagen von Planten un Blomen anzusehen, wir haben es bisher nicht geschafft. Wir waren entweder zu spät oder wir hatten irgendwas anderes vor. Aber egal, bestimmt sind die Spiele wieder bis in den September hinein zu bewundern. Am kommenden Samstag nehmen wir den nächsten Anlauf.

Immerhin konnte ich ein paar Photos beim letzten Mal schießen. Da wir abends unterwegs waren hatte Torge mein Kamerastativ geschultert und so zogen wir durch die sehenswerte Innenstadt und ergatterten einige schöne Aufnahmen.

Ein Blick über die Alster.
… und in die Fleete.
Der Jungfernstieg.
Ein Hotel an der Alster.

 

Coffee to go…

Was für ein herrlicher Samstag! Schon heute früh, als ich die Augen noch nicht einmal ganz offen hatte, schnupperte ich Sommerluft. Die Vögel in dieser Stadt scheinen genauso früh auf den Beinen zu sein wie an meinem alten Wohnort, allerdings haben sie an dieser Küste einen anderen Wortschatz und pfeifen schon mal der einen oder anderen Frau mit Brötchentüte und Sommerhut frech hinterher.

Nach einem ausgiebigen und späten Frühstück bei Sonnenschein und Coldplay mit meinem Liebsten holte ich mein Rad aus dem Keller und wir starteten zu einem Ausflug in die Innenstadt. Es war schon ganz schön warm, die Sonne brannte vom blauen Himmel und nur eine leichte Brise erfrischte uns beim Überqueren der beiden Flüsse, die quasi vor meiner Haustür liegen. Die Innenstadt war an diesem Samstagmittag gut belebt. Wohl Tausende tummelten sich in den Gassen und Straßen und den vielen Geschäften. Ich schloss mein Fahrrad an einem Ständer fest und schlenderte mit Torge an diversen Läden vorbei. Kaffeehäuser, Modegeschäfte, Schmuckläden, Erdbeerstände, Marzipanläden und Büchereien. Es gibt viele Buchläden in Lübeck und einen davon suchten wir uns aus. Wir gingen hinein und stöberten bei gedämpftem Licht in aller Ruhe in den vielen Regalen.

Kaffeehäuser sind im Gegensatz zu Buchläden eine ganz neue Erfahrung für mich. Und in Lübeck kann ich mein Kaffeeverlangen an nahezu jeder Ecke stillen. Mein Lieblingsladen heißt „Coffilio“. Dort gibt es den leckersten Marzipan-Cappuccino und den leckersten Tiramisu der ganzen Welt! Ehrlich!! Wenn Ihr mal in Lübeck seid und zufällig am „Coffilio“ vorbeikommt, dann schaut doch mal, ob da so’n Typ Ende zwanzig sitzt und die ganze Zeit glücklich und zufrieden lächelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich das bin, ist ziemlich groß.

für Kaffeehaus-Atmosphäre

Während ich jetzt vier freie und hoffentlich sommerliche Tage genießen darf, muss mein Schatz arbeiten. Seine Schicht begann heute um 17 Uhr, und so starteten wir bald nach dem Kaffee, überquerten die beiden Flüsse auf der anderen Seite der Altstadt und erreichten seinen Arbeitsplatz eine gute halbe Stunde später. So richtig motiviert war er heute nicht, komisch…

Mit dem Bike machte ich mich wieder auf den Rückweg. Es war immer noch heiß und ich machte mich daran, die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden. Ich durchstreifte kleine Gassen, überquerte große, mehrspurige Straßen und stieg immer mal wieder ab, um das eine oder andere näher zu betrachten. Als ich den Hafen erreichte, lag dort wie schon seit Tagen die riesige Yacht „Pelorus“. Sie ist 115 Meter lang und gehört dem Eigentümer des FC Chelsea, Roman Abramowitsch, der vom Lübecker Hafen aus per Hubschrauber zu den WM-Spielen reist.

für dicke Geldbeutel

Wieder zurück in den Innenstadt kam ich am Rathaus unserer Hansestadt vorbei und natürlich war mir das schöne Gebäude ein Photo wert. Na ja… zumindest einen Teil habe ich heute einfangen können… Für das ganze Gebäude muss ich mir wohl ein bisschen mehr Zeit und Ruhe nehmen.

für Historiker