17.02.2018, 22:47 Uhr

Hallo.

Ein paar Wochen sind vergangen, die allesamt nicht so richtig einfach waren. Erst jetzt kehrt wieder Energie zurück, die ich in diesem Jahr bisher für andere Dinge brauchte. Im Januar hatte ich viel Arbeit – wie in jedem Jahr. Das ist immer sehr anstrengend, aber nicht überraschend. Mein Geburtstag Anfang Februar leidet jedenfalls immer darunter, weshalb ich ihn zu feiern regelmäßig vermeide.

Dieser Januar war allerdings ungleich schwieriger, weil wir ein Familienmitglied verloren haben. Dass uns das bevorstand, wussten wir alle. Aber wirklich viel leichter macht das den Abschied für die Familie dann trotzdem nicht.

In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal ein Leseziel – und hinke prompt hinterher. Dank eines sehr kurzen Buches, das ich heute zu lesen beendete, konnte ich immerhin ein bisschen aufholen, liege aber noch immer fünf Prozent zurück. Von den Rezensionen ganz zu schweigen. Inzwischen sind drei fällig, die ich kurzfristig nachholen sollte, wo ich doch so vergesslich bin …

Jaja, 2017

Da geht es hin, das Jahr 2017. Ich habe ein bisschen Zeit übrig und finde, ich sollte mal wieder einen meiner früher regelmäßigen Jahresrückblicke schreiben – erst recht, weil ich in diesem Jahr doch wieder wenig zu Papier gebracht habe.

Und so beginne ich entgegen der Tradition mal mit dem Dezember. „Jaja, 2017“ weiterlesen

Meine Perle

Unser letzter Besuch in Hamburg ist zwar nicht so lange her, aber nur der Stadt wegen waren wir schon länger nicht mehr dort. Bei der Landwehr-Station mussten wir diesmal einen Parkplatz an der Hauptstraße nehmen, weil alles andere voll war. Auf dem Weg zur Bahnstation löste ich schnell ein Online-Ticket über die App und dann fuhren wir mit der S-Bahn bis zum Jungfernstieg. In der Europapassage soll demnächst ein Kerzenladen eröffnen und mein Freund wollte nachsehen, ob man heute schon reinkann. „Meine Perle“ weiterlesen

Was für ein Sommer

Es ist Samstagmittag. Draußen hat es sich eingeregnet, senkrecht und ausdauernd. Die vielen Autos, die über die nassen Straßen fahren, machen zischende Geräusche. Wasser spritzt aus Pfützen bis über kaum frequentierte Rad- und Gehwege. Nur gelegentlich wagt sich eine Krähe aus dem schützenden Blätterdach des Parks gegenüber, um unter dem bleigrauen Himmel schwermütig eine Runde zu drehen. „Was für ein Sommer“ weiterlesen

Bin mal eben im Musical

Am Sonntag nach der Hochzeitsfeier verließen wir das gemeinsame Bett erst gegen Mittag. Unsere Mägen knurrten und wir steuerten unsere Lieblingsbäckerei an. Während wir frühstückten, erzählte mein Freund wieder von diesem Drei-Wochen-Musical „Billy Elliot“ in Hamburg, das am Vortag Premiere hatte.

Kurz darauf spuckte unser Drucker zwei Tickets für die Abendvorstellung aus, die daraufhin ausverkauft war. „Bin mal eben im Musical“ weiterlesen

International Wedding

Es ist beschlossen: Deutschland zieht bei der Homogenisierung der Ehe nach. „Traditionelle“ Paare werden nicht mehr besser gestellt als andere.

Ausgerechnet auf einer traditionellen Hochzeitsfeier am Samstagabend gratulierten uns viele (völlig fremde) Menschen zu diesem Durchbruch. Aladdin und Jasmin haben einander ja schon im Januar geheiratet und diesen ersten Julitag dazu auserkoren, mit ihren Freunden zu feiern. Ich bin froh, dass wir dazugehören und am Samstag hübsch herausgeputzt in ein nahegelegenes Restaurant gingen, direkt am Wasser. „International Wedding“ weiterlesen

Sommerfest und Starkregen

Bei uns im Norden muss man ja stets und ständig mit Wetter rechnen. Das kennen wir hier so. Schade ist das trotzdem, wenn das Firmen-Sommerfest von meinem Freund Ende Juni aber sowas von absäuft! Der Wetterdienst schickte uns übelste Regenwolken, die den „Strandsalon“ in eine sandige Matschwüste verwandelten und die Grill- und sonstigen Aktivitäten unter Zeltplanen und in die Innenräume zwangen.

Na, nächste Woche versuche ich das Gleiche nochmal mit meinen Arbeitskollegen…