Wie bewerte ich ein Buch?

Wenn ich ein Buch lese, spielen verschiedene Kriterien bei der Bewertung eine Rolle. Jede Bewertung beginnt in der goldenen Mitte bei drei Punkten (bis auf die Orthographie, die stets bei fünf Punkten beginnt und abnimmt, je mehr Schreibfehler mir pro 100 Seiten auffallen).

Kann mich ein Abschnitt begeistern, steigt die Bewertung. Sie fällt, wenn ich mich langweile. Das schlägt sich sowohl im Unterhaltungswert als auch im Lesevergnügen nieder. Die Struktur eines Buches wird umso wichtiger, je umfangreicher die Geschichte ist. Gelingt es dem Autoren, das Erzählte lange lebendig zu erhalten, steigt die Bewertung der Struktur. Verliert er mich unterwegs, fällt sie.

Bei der Gestaltung fange ich bei der Einbandillustration an. Dabei spielt das ästhetische Empfinden natürlich eine große Rolle. Aber auch der Bezug des Buchcovers zum Inhalt des Buches wird in diesem Zusammenhang bewertet. Schließlich fließt auch die Gestaltung der Seiten in die Bewertung ein. Dabei kommt es zum Beispiel darauf an, ob die Schriftgröße angenehm und die Seitenränder ausgewogen sind.

Buchwertung

Diese Zusammensetzung bestimmt die Gesamtbewertung schon recht umfassend. Bei aller Mathematik gibt es aber immer auch einen persönlichen Zusatz-Faktor, der die Bewertung in die eine oder andere Richtung beeinflussen kann.

Was bei der Bewertung keine Rolle spielt, ist die Art des Buches. Ein einfacher Kitschroman kann bei mir ebenso die volle Punktzahl erhalten wie Weltliteratur berühmter Schriftsteller. Wenn mich die Geschichte berührt, hat das Buch seinen Zweck so gut wie erfüllt.

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