Tintentod

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: Cornelia Funke
  • Land: Deutschland
  • Verlag: Dressler
  • Seiten: 739
  • Erzählform: Er-Form
  • erschienen: 2007
  • ISBN: 9783791504766
  • gelesen: 03.11.2010 – 28.12.2010
  • Gestaltung: 5 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 4 von 5
  • Unterhaltung: 2 von 5
  • Struktur: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 3,3 von 5

Band 1: Tintenherz
Band 2: Tintenblut
Band 3: Tintentod

 

Nach Tintenherz und Tintenblut ist Tintentod der dritte Band der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke. Erneut knüpft die Geschichte am vorhergehenden Band an. Meggies Vater Mortimer geht mehr und mehr in der Rolle des Eichelhähers auf, einer Art Robin Hood. Als solcher ist er dem finsteren Natternkopf ein Dorn im Auge, denn im letzten Band hat ihm Mortimer ein Buch gebunden, das den dunklen Fürsten unsterblich macht, gleichzeitig aber dafür gesorgt, dass das Buch und damit der Natternkopf langsam verfaulen. In Tintentod geht es für den Eichelhäher vornehmlich darum, das Buch wieder in die Hände zu bekommen, um drei bestimmte Wörter hineinzuschreiben und den Natternkopf damit zu töten. Dabei stellen sich ihm diverse Widersacher in den Weg, vom silbernasigen Pfeifer, dem ausdruckslosen Hänfling, der totgeglaubten Mortola bis hin zu Verrätern aus der eigenen Mitte. Seine wichtigste Verbündete ist ausgerechnet die Tochter des Natternkopfes.

An diesem Buch habe ich fast zwei volle Monate gelesen. Die schwermütige Ausweglosigkeit der Geschichte hat mich das Buch stets nach höchstens einem der 81 Kapitel wieder beiseite legen lassen. Da konnte mich selbst die wieder mal unglaublich bunte Artenvielfalt nicht fesseln, die Cornelia Funke hier auffährt. Am besten gefiel mir die zarte Liebesgeschichte zwischen Meggie und Doria. Farids Figur gerät dafür in den Hintergrund und verblasst in diesem dritten Band. Die Schauplätze sind wieder eindrucksvoll, angefangen bei der Stadt Ombra, die wir schon aus dem zweiten Band kennen, über den weglosen Wald, das Räuberlager, die Nester in den Riesenbäumen bis hin zur Burg im See, dem Schauplatz des Showdowns.

Alles in Allem ein durchaus gelungener Abschluss der Trilogie und ein empfehlenswertes Buch. Mir persönlich haben die Schwermut und die anhaltende Verzweiflung jedoch die Unterhaltung vermiest, weshalb ich ganz persönliche drei Punkte vergebe.

 

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