Oskar und die Dame in Rosa

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: Eric-Emmanuel Schmitt
  • Land: Frankreich
  • Verlag: Fischer
  • Seiten: 105
  • Erzählform: Ich-Form
  • erschienen: 2002
  • ISBN: 9783596161312
  • gelesen: 28.09.2009 – 29.09.2009
  • Einbandgestaltung: 4 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 5 von 5
  • Struktur: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 5,0 von 5

Oskar ist zehn Jahre alt und wohnt im Krankenhaus. Er hat eine Glatze und weiß, dass er bald sterben wird. Daran stört ihn am meisten das wehleidig-unehrliche Verhalten der Ärzte und seiner Eltern. Nur Oma Rosa vom Krankenhaus lässt sich von Oskars Krankheit nicht einschüchtern. Sie ermuntert Oskar, seinen Lebensabend ganz bewusst zu verbringen und sich in ernsten Fragen vertrauensvoll an Gott zu wenden.

Nein, dieses Buch stammt nicht aus einer christlichen Bibliothek (auch aus keiner anderen geistlichen Büchersammlung). Dieses Buch mit einer eigentlich ganz schön traurigen Geschichte nähert sich dem Thema Krankheit und Tod gänzlich unsentimental – aber nicht unsensibel! Der kleine Oskar, der nicht an Gott glaubt, seit man ihn mit dem Weihnachtsmann so hereingelegt hat, lässt sich von Oma Rosa überzeugen, dem alten Mann täglich einen kurzen Brief zu schreiben. Und so besteht das Buch aus den Briefen eines Zehnjährigen an Gott, in denen er seinen Tagesinhalt schildert und nicht vergisst, immer auch einen Wunsch beizufügen.

 

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