BUCH: LOCKWOOD & CO. – DIE RAUNENDE MASKE

 

Lockwood Co - Die Raunende Maske von Jonathan Stroud ~~~ Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages
Lockwood & Co. – Die Raunende Maske von Jonathan Stroud ~~~ Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: Jonathan Stroud
  • Land: Großbritannien
  • Verlag: cbj (Random House)
  • Seiten: 441 + Glossar
  • Erzählform: Ich-Form
  • erschienen: 2015
  • ISBN: 9783570159637
  • gelesen: 2016 (03.04. – 13.04.)
  • Einbandgestaltung: 4 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 5 von 5
  • Struktur: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 5,0 von 5

Titel der Originalausgabe: Lockwood & Co. – The Hollow Boy
Erschienen bei Doubleday
Aus dem Englischen von Katharina Orgaß und Gerald Jung

Mehr Infos zu Lockwood & Co. gibt’s beim Verlag.

 

Die LOCKWOOD & CO.-Reihe:

    1. Lockwood & Co. – Die Seufzende Wendeltreppe
    2. Lockwood & Co. – Der Wispernde Schädel
    3. Lockwood & Co. – Die Raunende Maske
    4. Lockwood & Co. – Das Flammende Phantom
    5. Lockwood & Co. – Das Grauenvolle Grab

 

Im dritten Band der Lockwood & Co.-Reihe bekommt die junge Agentur Nachwuchs, als Holly Munro eingestellt wird. Sie wird die Sekretärin der drei Agenten und unterscheidet sich insbesondere durch ihre penible Ordnungsliebe von ihren Kollegen. Im Gegensatz zu den beiden Jungs kann Lucy den aufdringlichen Neuankömmling überhaupt nicht leiden, immerhin schleimt sie sich ziemlich heftig bei Lockwood ein und steht Lucy damit ordentlich im Weg.

Aber noch eine Katastrophe wird in diesem Buch thematisiert: In Chelsea gibt es ein massenhaftes Auftauchen von verschiedensten Geistern. Die Behörden sind hoffnungslos überfordert und alle Agenturen sind im Dauereinsatz. Nur Lockwood & Co. nicht. Inspektor Barnes, dem die unorganisierte, ununiformierte Agentur suspekt ist, beteiligt sie nicht an dem Großeinsatz. Bis nach drei Monaten ohne Fortschritte der Druck auf ihn wächst und er doch vor Lockwood & Co. zu Kreuze kriechen muss…

„Die raunende Maske“ ist der deutsche Untertitel für diesen Band. Wenngleich die Maske selbst unmittelbar mit dem Ende dieser Geschichte zusammenhängt, wird sie nur mal ganz kurz erwähnt. Der Titel erscheint mir deshalb nicht wirklich passend. Im englischen Original heißt dieser Band „The  Hollow Boy“, was bei näherer Überlegung deutlich tiefsinniger ist.

Die Bücher dieser Reihe sind alle zeitweilig sehr spannend, und das trifft auf den dritten Band definitiv auch zu. Insbesondere durch die zweite Hälfte, die den umfangreichen Showdown beinhaltet, bin ich hindurchgestürmt. Was den Unterhaltungswert betrifft, muss sich dieses Buch nicht verstecken. Allmählich wachsen einem die Charaktere richtig ans Herz. Das merkt man in diesem Band besonders, wenn der Autor den Verlust bekannter Figuren thematisiert. Selbst der Geist im Einmachglas, den wir aus den vorigen Bänden schon kennen, wird zutraulicher. In der jetzigen Konstellation fühle ich  mich ein wenig an „Ghostbusters“ erinnert, wobei der Geist im Glas quasi Slimer und Holly, die Sekretärin, Jeanine darstellt. Aber die Umsetzung ist gelungen, und so will ich über diese Parallelen hinwegsehen.

Auf 460 Seiten sind mir nur zwei Schreibfehler aufgefallen (wobei ich das Glossar nicht vollständig gelesen habe, weil es am Ende jedes Buches dieser Reihe zu finden ist). Einen Abzug in der Orthographie-Wertung hat Band drei daher nicht erlitten. Strukturell und vom Ausdruck ist es natürlich vergleichbar mit den vorherigen Bänden. Und so erreicht „Lockwood & Co. – Die raunende Maske“ erneut einen sehr guten Platz.

Jetzt habe ich erstmal keine Fortsetzung, weil die weiteren Bände hierzulande bisher nicht erschienen sind. Aber wenn es so weit ist, bin ich ganz sicher wieder mit von der Partie.

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