Jack

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages
Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: A. M. Homes
  • Aus dem Amerikanischen von Hans-Georg Noack
  • Land: USA
  • Verlag: KiWi
  • Seiten: 250
  • Erzählform: Ich-Form
  • erschienen: 2007
  • ISBN: 9783462037852
  • gelesen: 2009
  • Einbandgestaltung: 3 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 3 von 5
  • Struktur: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 3,9 von 5

Jack ist ein 16-jähriger Teenager in den USA. Er lebt allein mit seiner Mutter, nachdem die Ehe seiner Eltern zerbrochen ist. Während seine Mutter nach neuem Glück sucht, schlägt sich Jack durch die Pubertät. Und als wäre das allein noch nicht schwierig genug, beichtet ihm sein Vater bei einem Bootsausflug, dass er schwul ist und mit einem Mann zusammenlebt.

Amy Michael (A. M.) Homes‘ Geschichte von Jack lebt von der Entwicklung, die der Junge auf 250 Seiten durchlebt. Der Leser nimmt Teil an den vielen Gedanken, die Jack in allen möglichen Situationen durch den Kopf gehen. Die anfängliche Ablehnung seines schwulen Vaters, die aus dem Unverständnis erwächst, wie ein Mann schwul sein kann, der eine Frau geheiratet und ein Kind gezeugt hat, geht bald in den anderen Aspekten seiner Pubertät unter. Er lernt unfreiwillig, wie sein Umfeld – insbesondere Gleichaltrige in der Schule – auf die rasch verbreitete Sensation reagiert, dass Jacks Vater ein Homo ist. Als er erkennt, dass auch „normale“ Familien von Krisen und Schmerz geschüttelt werden können, ist die Homosexualität seines Vaters für ihn gar nicht mehr so bedeutend. Er erlebt die eigene erste Liebe zu einem Mädchen und die Eltern – ob schwul oder nicht – sind bald nicht mehr als Randfiguren, Fixsterne im schwindelerregenden Kosmos des Erwachsenwerdens.

 

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