Die Tribute von Panem – Flammender Zorn

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages.
Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: Suzanne Collins
  • Land: USA
  • Verlag: Friedrich Oetinger
  • Seiten: 427
  • Erzählform: Ich-Form
  • erschienen: 2010
  • ISBN: 9783789132209
  • gelesen: 16.04.2012 – 22.04.2012

 

  • Einbandgestaltung: 5 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 5 von 5
  • Struktur: 3 von 5
  • Gesamturteil: 5 von 5

 

Originaltitel: The Hunger Games. Mockingjay.
Originalverlag: Scholastic
Aus dem Amerikanischen von Sylke Hachmeister und Peter Klöss

Band 1: Tödliche Spiele
Band 2: Gefährliche Liebe
Band 3: Flammender Zorn

 

Wie fünfundsiebzig Jahre zuvor reagiert das diktatorische Kapitol mit entschiedener Härte gegen die entbrannte Revolution: Nach Distrikt 13 ist nun auch Distrikt 12 von der Landkarte getilgt. Die Heimat von Katniss, Peeta, Gale und tausenden anderen ist zerstört, nichts als Asche ist zurückgeblieben. Gerade einmal neunhundert konnten sich retten – und zwar nach Distrikt 13, der nicht, wie vom Kapitol seit vielen Jahren verkündet, unbewohnbar ist…

Während Peeta seit dem vorzeitigen Ende der letzten Hungerspiele der Gewalt des Kapitols ausgeliefert ist, wurde Katniss von den Rebellen aus der Arena gerettet, um als Spotttölpel-Maskottchen der Revolution Flügel zu verleihen. Unter all dem Verlust dauert es lange, bis sie sich in diese Rolle fügt und Bedingungen daran knüpft. Die Präsidentin des Distriktes 13 muss die Bedingungen zähneknirschend akzeptieren, wenn die Revolution die notwendige Motivation erhalten soll, auf die sie seit 75 Jahren wartet…

Suzanne Collins lässt ihre Protagonistin den dritten Teil ihrer Trilogie mit einer bemerkenswerten Dichte an Ereignissen und Emotionen erzählen. Eine Flut von Bildern und Eindrücken wirbelt durch meine Erinnerung. Der Fortgang der Geschichte hat einen durchaus logischen Aufbau, saubere Herleitungen untermalt mit Verzweiflung, Wut, Trauer und dem übermächtigen Durst nach Rache. Die Dichte führt gleichzeitig zu einem hohen Erzähltempo, um all die vielen Elemente, die die Autorin noch hervorzaubert, auf dem bekannten Maß von etwas über vierhundert Seiten unterzubringen. Dadurch bin ich hin und wieder von den Ereignissen überrollt worden und musste mich erst wieder orientieren. Das kommt dem Unterhaltungswert sehr zugute, geht aber zu Lasten der Übersicht und damit der Struktur.

Letztlich schadet das meinem Gesamteindruck jedoch in keinster Weise. Das Ende hallt nach und wühlt mich auf. „Flammender Zorn“ ist mindestens so empfehlenswert wie seine beiden Vorgänger.

 

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