Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages
Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: Suzanne Collins
  • Land: USA
  • Verlag: Friedrich Oetinger
  • Seiten: 414
  • Erzählform: Ich-Form
  • erschienen: 2009
  • ISBN: 9783789132186
  • gelesen: 22.03.2012 – 06.04.2012

 

  • Einbandgestaltung: 5 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 5 von 5
  • Struktur: 5 von 5
  • Gesamturteil: 5 von 5

 

Originaltitel: The Hunger Games
Originalverlag: Scholastic
Aus dem Amerikanischen von Sylke Hachmeister und Peter Klöss

Band 1: Tödliche Spiele
Band 2: Gefährliche Liebe
Band 3: Flammender Zorn

 

„Tödliche Spiele“ ist der erste Band der Trilogie „Die Tribute von Panem“. Ich wurde auf das Buch aufmerksam, weil die Geschichte des ersten Bandes gerade in den Kinos angelaufen ist.

Panem besteht aus zwölf – eigentlich sogar 13 Distrikten auf dem amerikanischen Kontinent. Es wird beherrscht vom sogenannten Kapitol. Nach einem Aufstand der Distrikte gegen die Regierung 74 Jahre zuvor ist an einem von ihnen ein Exempel statuiert worden. Distrikt 13 ist seither unbewohnbar. Durch die Geschichte führt uns Katniss, Bewohnerin des Distriktes 12 – verarmt, Tochter eines umgekommenen Kohlearbeiters und ältere Schwester von Prim. Es ist ihre Aufgabe, die Familie zu ernähren, was in ihrem Distrikt eine sehr harte Aufgabe ist.

Einmal im Jahr erinnert das Kapitol alle Distrikte daran, wer die Macht in den Händen hält. Ein grausames Ritual, „die Hungerspiele“ genannt, zwingt alle Distrikte von Panem, einmal pro Jahr zwei seiner jüngeren Bewohner als Tribut für einen Arenakampf zu opfern, bei dem am Ende nur einer überleben kann. Wir betreten die Geschichte, als die neue Losziehung der Tribute beginnt…

Für ein Jugendbuch ist die Handlung bemerkenswert brutal, was mich wieder einmal daran erinnert, dass ich wohl ziemlich zimperlich sein muss. Es fließt eine Menge Blut, mehr als 20 junge Menschen werden getötet, durch Explosionen, Pfeile, Gift oder untote Kreaturen. Um die beiden Tribute aus Distrikt 12 spannt sich diese Erzählung, ihre bisherige Beziehung zueinander und den aufgezwungenen Kampf gegeneinander. Demgegenüber steht die oberflächliche Fröhlichkeit der Bewohner des Kapitols, zu deren Vergnügen die Hungerspiele veranstaltet werden. Stylisten, Organisatoren und Jurymitglieder bilden einen absurden Kontrast zu den todgeweihten Tributen.

Das Buch zu lesen habe ich sehr genossen. Band zwei steht bereits in den Startlöchern in meinem Bücherregal – diesmal aber nicht als eBook. Eine empfehlenswerte Geschichte, die betroffen und wütend macht, aber auch viel Liebe und Mitgefühl beinhaltet.

 

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