Buch: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Originaltitel: The Fault In Our Stars
  • Autor: John Green
  • Aus dem Englischen von Sophie Zeitz
  • Land: USA
  • Verlag: Hanser
  • Originalverlag: Dutton Books, New York
  • Seiten: 336
  • Erzählform: Ich-Form
  • erschienen: 2012 / 11. Auflage 2014
  • ISBN: 9783423625838
  • gelesen: 30.10.2014 – 31.12.2014
  • Einbandgestaltung: 5 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 5 von 5
  • Struktur: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 5,0 von 5

Worum geht’s?

In diesem Buch geht es um Krebs. Obwohl ich Geschichten um schwere Krankheiten nicht lesen mag, steht dort oben eine 5,0 bei der Gesamtbewertung. Wer also mit dem Thema an sich umgehen kann, sollte viel lieber das Buch als die nachstehende Zusammenfassung lesen.

Hazel und Augustus lernen sich bei einer Krebs-Selbsthilfe-Gruppe kennen. Die eine mit Schläuchen in der Nase und einem Sauerstoffgerät im Schlepptau, der andere mit einer Beinprothese. Für Augustus ist es Liebe auf den ersten Blick. Hazel ziert sich noch – nicht dass „Gus“ nicht süß wäre. Sie sieht sich selbst aber als tickende Zeitbombe und will eigentlich niemanden so nah an sich heranlassen. Sie will nicht, dass ihr unweigerlich zu früh bevorstehender Tod mehr Menschen verletzt, als unbedingt nötig. Natürlich verlieben sie sich dennoch unsterblich ineinander und teilen die Leidenschaft für ein bestimmtes Buch. Sie wollen dem Autoren persönlich begegnen und ihm viele Fragen zu der Geschichte stellen. Dummerweise lebt er in den Niederlanden und reisen ist für Hazel leider nicht so einfach möglich. Als sie es dennoch schaffen, gemeinsam ins wunderschöne Amsterdam zu reisen, lernen sie einen Autoren kennen, der so ganz anders ist, als sie es sich vorgestellt hatten. Die Reise endet mit einer schrecklichen Neuigkeit.

Und wie war’s?

Mehr erzähle ich vom Inhalt lieber nicht. Ich hatte in diesem Fall den Film vor dem Buch gesehen und hatte schon eine ziemlich konkrete Vorstellung, was mich erwartet. John Green schreibt diese Geschichte um eine schreckliche Krankheit und eine aufblühende Liebe zweier junger Menschen. Mit dem Thema Krebs geht er einigermaßen schonungslos um. Das geht, weil es in Ich-Form aus Hazels Perspektive geschrieben wurde. Sie ist wütend und sarkastisch, wenn es um die Krankheit geht, aber liebevoll und glücklich, wenn Augustus zugegen ist.

Insgesamt habe ich ziemlich lange gebraucht, um das Buch zu lesen. Das lag nicht zuletzt daran, dass ich die Geschichte aus dem Film ja bereits kannte und daran, dass es natürlich meistens nicht unbedingt viel Freude bereitet, diese Geschichte zu lesen. Außerdem fängt man alle paar Seiten zu schluchzen an. Das bedeutet, das Buch eignet sich eigentlich nur für zu Hause, wenn man in Ruhe lesen und heulen kann. Das klappt übrigens ganz hervorragend! Ich erinnere mich: Gegen Ende des Buches, als ich das Ziel verfolgte, es bis zum Jahresende durchzulesen, war ich überhaupt nicht in der Stimmung, mich in Emotionen zu ergießen. Ich hatte die aktuelle Seite noch nicht mal zuende gelesen, da brauchte ich schon Taschentücher… Die Charaktere gehen einem zu Herzen und was ihnen passiert, tut beim Lesen weh.

Wenn man das weiß und kein Happy End erwartet: Unbedingt lesen – und haufenweise Taschentücher bereitlegen!

 

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