Das Leuchten der Stille

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Gestaltung: 5 von 5
  • Orthographie: 4 von 5
  • Ausdruck: 3 von 5
  • Unterhaltung: 2 von 5
  • Struktur: 4 von 5
  • Persönlicher Faktor: -1
  • ø Lesevergnügen: 1,8 von 5
  • Gesamtwertung: 2 von 5

Originaltitel: Dear John
Originalverlag: Warner Books Inc., New York
Aus dem Amerikanischen von Adelheid Zöfel

 

Nicholas Sparks ist offenbar so gar nicht mein Fall. In diesem Buch geht es um John, einen in Deutschland stationierten amerikanischen Soldaten, der seine große Liebe aufgegeben hat. John war anscheinend – so erzählt er – in seiner Jugend wild und aufsässig, hing in gammligen Kneipen mit kaputten Säufern und anspruchslosen Frauen herum, bei denen er sich bedienen konnte. Das Verhältnis zu seinem Vater ist seither ziemlich unterkühlt. Aber die Armee hat einen richtigen Mann aus John gemacht. Als er in seinem Urlaub nach Hause kommt, lernt er Savannah kennen. Sie stammt aus wohlgeordneten Verhältnissen, geht regelmäßig in die Kirche und baut in einem sozialen Projekt Häuser für Hurrikan-Opfer. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander und aus dem Soldaten wird ein Softie, wie er im Buche steht. Savannah ist natürlich Jungfrau, weil sie sich für die große Liebe bewahrt und John – er weiß gar nicht, was mit ihm los ist – hat nicht einmal den Drang, mit ihr ins Bett zu gehen. Er genießt die Sternschnuppen, die nachts an seinem Zimmerfenster vorbeifliegen und fragt sich, wie es mit Savannah weitergehen soll, denn nach seinem Urlaub muss er ja wieder nach Deutschland. Er kommt seinem Dad wieder näher und es tut ihm ja so Leid, wie er sich damals verhalten hat. Blahblahblah.

Dieses Gesülze, an dem ich mich ziemlich lang in der Hoffnung auf ein wenig Würze aufgehalten habe, ging mir schließlich doch so sehr auf die Nerven, dass ich das Buch abgebrochen habe. Später wird John in einem Kriegsgebiet (im Irak, glaube ich) eingesetzt und zu Hause wird sein Vater sterben. Die Beziehung zu Savannah wird auf eine harte Probe gestellt und dann wohl – wie man schon am Anfang erfährt – zerbrechen. Was es mit Tim auf sich hat, der immer besonders nett zu John war, hätte ich gern noch erfahren, aber sei’s drum. Mit Sparks kann ich anscheinend nichts anfangen.

 

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