Buch: Carry on

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: Rainbow Rowell
  • Land: England
  • Verlag: Macmillan
  • Seiten: 517 + Anhänge
  • Erzählform: Ich-Form
  • erschienen: 2015
  • ISBN: 9781447298908
  • gelesen: 2016
  • Einbandgestaltung: 5 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 5 von 5
  • Struktur: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 5,0 von 5

Die deutsche Übersetzung erschien im August 2017 unter dem Titel Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow.

Simon Snow ist der Auserwählte – laut Klappentext der schlechteste Auserwählte, der jemals auserwählt wurde. Er ist achtzehn Jahre alt und Schüler in Watford, einer Schule für Magier. Mit elf Jahren, als Simon als Waise an die Watford-Schule kam, wurde er mithilfe eines Zaubers einem Mitbewohner zugeteilt – untrennbar bis zum Ende ihrer Schulzeit, so will es die Schulregel. Blöd, dass Basil ‚Baz‘ Pitch, der verwöhnte Sohn reicher Eltern, ein fieser Mitbewohner ist, der Simon schon mehrfach umbringen wollte. Die beiden hassen sich also bis aufs Blut.

Simon, der Auserwählte, soll die magische Welt vor der Auslöschung bewahren. Ein paar Jahre zuvor sind Löcher in der magischen Atmosphäre aufgetaucht, und sie werden größer. Simon hat von allen Magiern das größte magische Potential, aber keine Ahnung, wie er das richtig anwenden soll. Er ist ein grottenschlechter Zauberer.

Wer hier Parallelen zum Potterversum sieht, der liegt richtig. Das ist allerdings kein Zufall, wenn auch ein klein wenig kompliziert: Um die Simon-Snow-Reihe in sieben Bänden geht es nämlich im Bestseller „Fangirl“, natürlich ebenfalls von Rainbow Rowell. Die dortige Protagonistin schreibt dazu eine erfolgreiche Fanfiction-Fortsetzung namens „Carry on, Simon“. Es handelt sich hier also nicht um ein dreistes Plagiat, sondern um eine parodierte Fan-Fortsetzung, die aus meiner Sicht richtig gut gelungen ist.

„Carry on“ ist bisher (August 2016) leider nicht ins Deutsche übersetzt. Ganz einfach zu lesen war das Buch für mich nicht, weil die Autorin nicht selten umgangssprachlich schreibt, da kommt man zum Teil auch mit Wörterbuch und Übersetzungs-App nicht weiter. Das macht aber nichts, die Geschichte an sich versteht man auch, wenn zwischendrin mal ein Satz fehlt. Wie man an der Punkteverteilung ablesen kann, hat es „Carry on“ aus dem Stand in die Liga meiner absoluten Lieblingsbücher geschafft. Die Geschichte ist spannend, unterhaltsam, emotional, überraschend und enthält sorgfältig gezeichnete Figuren, die einem ans Herz wachsen und die einen auch nach dem Ende des Buches nicht so richtig loslassen.

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