Benjamins Gärten

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: Jana Walther (web)
  • Land: Deutschland
  • Verlag: Debüt
  • Seiten: 147
  • Erzählform: Ich-Form
  • erschienen: 2010
  • ISBN: 9783942086011
  • gelesen: 17.03.2012 – 20.03.2012
  • Einbandgestaltung: 5 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 4 von 5
  • Struktur: 4 von 5
  • Gesamturteil: 4,4 von 5

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Benjamins Gärten zu lesen ist ein bisschen, wie in der Hängematte von der Coverabbildung zu liegen und dem 19-Jährigen beim Leben und Verlieben zusehen. Wie der Klappentext des Buches bereits verrät, sind Benjamins Eltern gestorben, weshalb er seither das Haus allein bewohnt und versucht, sein Leben selbst auf die Reihe zu bekommen. Er wohnt in einem kleinen Nest, in dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen und jeder jeden kennt. Als ein Mann namens Marek die alte Villa in der Nachbarschaft kauft, verliebt sich Benjamin auf Anhieb. Doch Marek lässt ihn nur stückweise in sein Leben. Kurze, intensive Momente voller Glück wechseln sich mit Leere und Zweifeln ab…

Ich habe diesen kurzen, empfehlenswerten Roman sehr genossen, diesen Spaziergang durch die Nachbarschaft, in der ein sympathischer Junge lebt, der seinen Weg sucht. Die Autorin lässt den Leser an seinem Gefühlsleben teilhaben, seiner Unsicherheit, seinen Zielen, seinen Konflikten und auch seiner mitreißenden Liebe. Ich find’s immer ein wenig schade, wenn eine gute Geschichte so schnell vorübergeht, und 147 Seiten sind tatsächlich nur ein Häppchen, ein kleiner Lichtblick in das Leben eines anderen Menschen.

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