BUCH: AUFSTIEG UND FALL DES AUSSERORDENTLICHEN SIMON SNOW

04.08.2017 – 20.08.2017

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Verlages.

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: Rainbow Rowell
  • Land: England
  • Verlag: dtv, Reihe Hanser
  • Seiten: 528
  • Erzählform: Ich-Form
  • erschienen: 2017
  • ISBN: 9783423640329
  • gelesen: 2017
  • Gestaltung: 3 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 5 von 5
  • Struktur: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 5,0 von 5

Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit

Die Originalausgabe unter dem Titel Carry on – The Rise and Fall of Simon Snow las ich vor einem guten Jahr. Die Rezension habe ich daher einfach übernommen. (Die Gesamtpunktzahl auch, obwohl mir die deutsche Coverabbildung leider nicht so gut gefällt wie das Original und man den Titel nicht so schön abkürzen kann.)

Simon Snow ist der Auserwählte – laut Klappentext der schlechteste Auserwählte, der jemals auserwählt wurde. Er ist achtzehn Jahre alt und Schüler in Watford, einer Schule für Magier. Mit elf Jahren, als Simon als Waise an die Watford-Schule kam, wurde er mithilfe eines Zaubers einem Mitbewohner zugeteilt – untrennbar bis zum Ende ihrer Schulzeit, so will es die Schulregel. Blöd, dass Basil ‚Baz‘ Pitch, der verwöhnte Sohn reicher Eltern, ein fieser Mitbewohner ist, der Simon schon mehrfach umbringen wollte. Die beiden hassen sich also bis aufs Blut.

Simon, der Auserwählte, soll die magische Welt vor der Auslöschung bewahren. Ein paar Jahre zuvor sind Löcher in der magischen Atmosphäre aufgetaucht, und sie werden größer. Simon hat von allen Magiern das größte magische Potential, aber keine Ahnung, wie er das richtig anwenden soll. Er ist ein grottenschlechter Zauberer.

Wer hier Parallelen zum Potterversum sieht, der liegt richtig. Das ist allerdings kein Zufall, wenn auch ein klein wenig kompliziert: Um die Simon-Snow-Reihe in sieben Bänden geht es nämlich im Bestseller „Fangirl“, natürlich ebenfalls von Rainbow Rowell. Die dortige Protagonistin schreibt dazu eine erfolgreiche Fanfiction-Fortsetzung namens „Carry on, Simon“. Es handelt sich hier also nicht um ein dreistes Plagiat, sondern um eine parodierte Fan-Fortsetzung, die aus meiner Sicht richtig gut gelungen ist.

Wie man an der Punkteverteilung ablesen kann, hat es dieses Buch aus dem Stand in die Liga meiner absoluten Lieblingsbücher geschafft. Die Geschichte ist spannend, unterhaltsam, emotional, überraschend und enthält sorgfältig gezeichnete Figuren, die einem ans Herz wachsen und die einen auch nach dem Ende des Buches nicht so richtig loslassen.

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