Buch: A Monster Calls

 

Gut zu wissen:

Meine Punkteverteilung:

  • Autor: Patrick Ness
  • Land: Großbritannien
  • Sprache: Englisch
  • Verlag: Walker Books Ltd.
  • Seiten: 215
  • Erzählform: Er-Form
  • erschienen: 2012
  • ISBN: 9781406339345
  • gelesen: 2017
  • Einbandgestaltung: 5 von 5
  • Orthographie: 5 von 5
  • Ausdruck: 5 von 5
  • Unterhaltung: 5 von 5
  • Struktur: 5 von 5
  • Gesamtwertung: 5,0 von 5

Worum geht’s?

Conor leidet unter einem ständig wiederkehrenden Albtraum. Er ist so unfassbar schrecklich, dass er sich vor einem Monster, das eines nachts leibhaftig vor seinem Zimmerfenster auftaucht, nicht so richtig fürchtet. Das Monster wundert sich ein bisschen und Conor erklärt, er habe schon schlimmeres gesehen.

Wenn das Monster vor seinem Zimmerfenster nicht gerade ein Monster ist, steht es als Eibenbaum auf dem nahegelegenen Hügel. Was genau das Monster von Conor will, ist nicht ganz klar. Es behauptet, Conor hätte es gerufen. Nun will es Conor drei Geschichten erzählen, bevor Conor seine erzählen soll. Conor hat für so einen Unsinn keine Zeit, er muss sich um seine kranke Mutter kümmern, der es nach der letzten Behandlung bestimmt bald wieder besser geht. Aber das Monster, groß und gewaltig wie ein Baum, zwingt Conor, sich die Geschichten anzuhören…

Und wie war’s?

Conors Mum hat Krebs. Die Geschichte ist also überhaupt nicht lustig. Conor muss sich die meiste Zeit um sich selbst, seine Mum und den Haushalt kümmern, Zeit für Freunde hat er nicht und von den meisten seiner Mitschüler wird er bestenfalls ignoriert. Die Grundstimmung ist also sehr düster, was aufgrund des Covers nicht überraschend ist. Das Baum-Monster sorgt auch nicht gerade für Heiterkeit.

In diesem Buch werden keine falschen Erwartungen geschürt. Das Cover und die zahlreichen Illustrationen von Jim Kay machen deutlich, auf welche Stimmung sich der Leser hier einlässt. Die Aufmachung dieses Taschenbuches ist aufwändig. Die meisten Seiten zieren Szenen-Zeichnungen, um die der Text herum gedruckt ist. Man hat sich bei allem etwas gedacht. Titel und Autor zieren das Cover in silberglänzendem Schriftzug.

Die Geschichte (und auch die Geschichten des Monsters) sind sehr unterhaltsam. Der bedrohliche Unterton begleitet den Leser von Beginn an. Mal macht einen die Geschichte wütend, mal ängstlich, hin und wieder schöpft man ein bisschen Hoffnung und ich will nicht verhehlen, dass ich zeitweise wie ein Schlosshund geheult habe.

‚A Monster Calls‘ ist eine außergewöhnliche Geschichte. Raffiniert aufgebaut und erzählt geht sie dem Leser unter die Haut.

 

 

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