Winterfrühstück

Weißes Licht strömte heute morgen in mein Schlafzimmer, als ich mich noch einmal umdrehte. Die Heizung lief und es war angenehm warm – zum Glück, denn meine hellblaue Bettdecke musste irgendwie von meinem Bett gerutscht sein. Da lag ich also, in Shorts und mit völlig verstrubbeltem Haar, um halb acht am Sonntagmorgen. Schon wieder konnte ich draußen Schneeschieber über den Gehweg schaben hören und ich war froh, nicht vor die Tür zu müssen. Ich hob meine Bettdecke vom Laminatboden auf, griff nach der Fernbedienung und schaltete meine Stereoanlage ein. Draußen vor dem Fenster fielen lautlos dicke Schneeflocken aus den weiß erscheinenden Wolken. Vielleicht sollte ich die Weihnachtsbeleuchtung wieder vom Dachboden holen, die würde sich zur Zeit sicher gut machen…

10:45 Uhr

Lang hielt ich es im Bett nicht aus, denn ich dachte an duftenden Toast, frischen Kaffee und Frühstückseier. Das genügt für gewöhnlich, um meinen Hintern schwungvoll aus den Federn zu bewegen und so patschte ich mit nackten Füßen bald über den Flur in die Küche. Es schneite wirklich ganz enorm draußen und als ich aus dem Fenster nach unten blickte, sah ich die beiden Hausmeisterinnen, wie sie dabei waren die Schneemassen vom Gehweg zu schieben. In diesem Moment kam ein kleines blaues Räumfahrzeug von der Stadtreinigung über den städtischen Gehweg, bog dann einmal ab und drehte eine Extra-Runde über die hauseigenen Zugangswege, um unseren Mädels etwas Arbeit abzunehmen. Sowas finde ich nett!

Lächelnd setzte ich Eier- und Kaffeewasser auf, ließ zwei Toastscheiben in meinen Toaster fallen und genoss die weiße Aussicht.

Willkommen im Sonntag und allen einen wunderschönen Tag!

16:45 Uhr

 

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