Wellness

Schon wieder vorbei ist die schöne Zeit an diesem Wochenende. Es war schon zwanzig vor sieben gestern Abend, als mein Schatz zu mir kam. Den Tag hatte ich bis dahin mit Unterricht begonnen und den Nachmittag dann genutzt, um in meiner Bude klar Schiff zu machen. Gerd empfing mich gleich auf dem Parkplatz, denn wir wollten gleich weiter. Gemeinsam fuhren wir nach Kaltenkirchen in die „Holstentherme“.

Das Wellness-Erlebnisbad war schon während der letzten kalten Jahreszeit jeden Monat einmal mein Ziel, und doch hatte ich Schwierigkeiten, das Bad im Dunkeln zu finden, so dass ich einmal irgendwo zwischen hier und dort nach dem Weg fragen musste. Eine Tankstelle war weit und breit nicht zu sehen, und so fragte ich den Wirt eines verlassenen Gasthauses. Um mir nicht anmerken zu lassen, dass ich eigentlich aus dieser Gegend komme (wie peinlich!) schob ich einfach einen kleinen Dialekt ein. Man muss sich ja nicht die totale Blöße geben! So verkehrt waren wir dann aber auch nicht und nach ein paar Kilometern hatten wir das große Thermalbad gefunden. Wir verbrachten einen spaßigen Abend im Wasser bei tropischen Temperaturen, nutzten die Gelegenheit nach draußen zu schwimmen, wo das warme Wasser in der kalten Abendluft dampfte und heizten uns im Whirlpool so richtig auf. Trocknen konnten wir uns auf den Sonnenliegen, wobei die „Sonne“ aus diversen Speziallampen bestand. Schön war’s allemal.

Weil baden bekanntlich hungrig macht kehrten wir bei einem kleinen Restaurant ein und genossen ein gemütlich-rustikales Abendessen. Als wir bei mir zu Hause ankamen, war es schon ziemlich spät.

Nach dem ausgiebigen Frühstück heute morgen unternahmen wir einen Waldspaziergang. Still war es dort bis auf die Regentropfen, die auf das Blätterdach über uns fielen. Danach hieß es leider schon wieder Abschied nehmen nach 18 rasend schnell vergangenen Stunden. Bis zum nächsten Wochenende.

 

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