Stopp

Als ich heute Morgen von meinem Freund geweckt wurde, tat mir noch immer jeder Knochen weh, den ich habe. Schuld ist mein entflammter Ehrgeiz, der mich am Donnerstagabend beim Badminton antrieb. Drei Stunden nonstop war vielleicht doch ein bisschen doll…

Aber das macht nichts, ich habe immerhin eine ganze Woche Zeit, mich davon zu erholen, denn wir haben Urlaub!

Halten wir kurz inne und erinnern uns an den Katzenjammer vom Vorjahr, als wir unseren Urlaub abbrechen mussten…

Das genügt. Wir sind frohen Mutes, dass das in diesem Jahr nicht wieder vorkommt und wir bis zum Schluss unser reetgedecktes Ferienhaus bewohnen dürfen.

Mit dem Plan, diesmal viel früher loszufahren, um nicht erst am Abend anzukommen, sind wir am heutigen Samstag gegen halb zwölf abgefahren. Wir mussten zur A7, um dann immer Richtung Norden bis nach Flensburg zu fahren, wo unser Zwischenstopp geplant ist. Wir fuhren also quer durch die Marzipanstadt, rauf auf die A20 – und quasi sofort in den ersten Stau, der uns eine knappe Stunde gekostet hat! Danach lief es zum Glück flüssig, jedenfalls bis hinter Schleswig, wo wir eine weitere Stunde unfreiwillig einem Stau opfern mussten…

Unseren Aufenthalt in Flensburg reduzierten wir dann auch auf ein Minimum, nur kurz einen Happen essen und dann die letzten frischen Lebensmittel einkaufen.

Zwei Stunden später hatte die Ferienhausvermietung ihr Büro natürlich längst geschlossen, was allerdings kein Grund ist, das Wochenende im Auto zu verbringen. Schlüssel und Unterlagen kann man sich vertrauensvoll aus einer Box nehmen, die am Gebäude hängt.

 

Inzwischen ist es fast 21 Uhr. Die Sonne ist bereits untergegangen und mein Freund holt gerade frische Pizza aus dem Ofen. Der erste Tag war schon ganz schön anstrengend und Dank aller Hindernisse sind wir keineswegs früher als sonst in unser Domizil eingezogen…

 

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