Sommerschluss

Als ich heute früh meinen Drahtesel aus dem Keller zog und mich auf den Weg ins Büro machte, bemerkte ich, wie kalt es inzwischen geworden war. Schon an der ersten Kreuzung, an deren Ampel ich fast jeden Morgen warten muss, dachte ich: Jetzt ist es bald Zeit für Handschuhe!

Nur einen knappen Kilometer weiter, auf der anderen Seite der von alten Buchen gesäumten Straße, wühlte ein Angestellter der Marzipanstadt mit einem windigen Laubsauger die gefallenen Blätter auf und blies sie zu großen grün-gelben Haufen zusammen, während aus dem hellblauen Frühherbsthimmel weiteres frisch gefärbtes Laub zu Boden fiel.

Mit meiner Lektüre komme ich indes gut voran. ‚Der Schatten des Windes‚ liest sich zwar nicht so leichtfüßig wie beispielsweise ‚Twilight‘ oder ‚Tintenblut‚, die Geschichte weiß trotzdem zu fesseln (gestern war es sogar ein bisschen gruselig…) und der Stil ist der beste, den ich in diesem Jahr gelesen habe. Für den Leseherbst danach ist auch schon gesorgt, gerade gestern sind zwei neue Bücher für mich eingetroffen…

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