Schietwetter

Urlaub ist etwas Feines. Das Portemonnaie öffnet sich zwar nur widerwillig, aber bisher haben wir schon ein bisschen was erlebt. Am Sonntag zum Beispiel haben wir schon wieder eine Record-Release-Party der Drei Fragezeichen besucht – diesmal in Hamburg. Verabredet mit C., U. und ihren Freunden trafen wir uns vor dem Bunker auf dem Heiligen-Geist-Feld. In der Location von „Übel & Gefährlich“ waren mein Engel und ich schon vor Monaten, als wir eine Krimi-Lesung besucht hatten.

Diesmal empfing uns wieder Oliver R., der uns die 129. Drei-???-Episode vorstellte. Im Anschluss gab es erneut ein Fan-Hörspiel mit Freiwilligen aus dem Publikum. Das war wieder sehr interessant und sogar noch besser, als beim letzten Mal (auch, wenn der Morton-Sprecher diesmal nicht dabei war).

Oliver Rohrbeck alias Justus Jonas, 2009

Am Montag fuhren mein Freund und ich gleich nochmal nach Hamburg. Weil es allerdings ziemlich stark regnete, schafften wir nicht alles, was wir uns vorgenommen hatten. Nachdem wir unseren blauen Wagen an der Horner Rennbahn gegen eine flotte U-Bahn eingetauscht hatten, fuhren wir zur Feldstraße. Im Schatten des Bunkers liefen wir google sei Dank zwei Straßen hinauf, um im Kartenhaus zwei Tickets umzutauschen, die für den 31. Juni ausgestellt waren. Der Umtausch lief problemlos. Die sturzbachartigen Regenfälle, die unterdessen draußen eingesetzt hatten, erinnerten uns daran, dass wir auch für ein weiteres Krimi-Hörspiel noch Tix kaufen wollten. Als das erledigt war, hatte sich das Wetter ein bisschen beruhigt, so dass wir uns wieder vor die Tür trauen konnten. Nächste Station: Starbucks in der Europa-Passage!

Nach einem wohltuenden White Caffè Mocha für mich und einem Frappuccino Strawberries and cream für meinen Engel machten wir uns auf den Weg in die Speicherstadt. Zwar wollten wir uns zwischendurch noch das Steigenberger Hotel ansehen, das Schauplatz einer Fernsehserie ist, aber dafür war das Wetter einfach zu ungemütlich. Dick eingemummelt in meine Regenjacke stapften wir von der Station Baumwall über eine der Brücken auf die andere Seite. Als wir im Miniaturwunderland ankamen, lief das Wasser in Strömen an unserer Kleidung herunter. Ekelhaftes Wetter! Wir freuen uns auf den Sommer!

Das Miniaturwunderland ist seit meinem letzten Besuch ziemlich erweitert worden. Den Rundgang begannen wir in der „Schweiz“. Eisenbahnen, kleine Städte, tausende kleiner Figuren und viele blinkende Autos, Busse und Lastwagen säumen die Alpenlandschaft. Als wir eintreffen, ist gerade Nacht und eine Bergbahn fährt vom Gipfel hinab ins Tal. Im „Tageslicht“ sind die vielen liebevollen Details erkennbar, die schon tausende von Arbeitsstunden gekostet haben. Wir betrachten Hamburgs Miniatur mit der Köhlbrandbrücke, dem Michel, dem Hauptbahnhof und natürlich vielen, vielen Zügen und U-Bahnen und machen einen kurzen Abstecher in die „USA“. Zu guter Letzt betreten wir das verschneite „Skandinavien“. Wir blicken in eisige Iglus, finnische Saunen und ein Ice-Hotel. Nach anderthalb Stunden sind wir auch schon durch.

Viele Eindrücke sind auf uns und die Kameras niedergeprasselt, und etwas erschöpft pelle ich mich wieder in meine Regenjacke. Durch Wind und Regen arbeiten wir uns zur U-Bahn-Station zurück. Und weil’s so schön war, statten wir dem Starbucks am Rathaus noch einen letzten Besuch ab, ehe wir uns auf den Weg zurück zum Auto machen.

 

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