Sandworld

Gestern war ich mit meinem Engel auf der Sandworld in Lübeck-Travemünde. Vor drei Jahren war ich schon einmal dort und es hatte mir damals sehr gut gefallen. Na und weil sie jetzt quasi um die Ecke liegt konnte ich es mir nicht nehmen lassen ihr in diesem Jahr einen Besuch abzustatten.

Das Wetter war den ganzen Tag über unbeständig. Als mich mein Ex-Freund Nate am Nachmittag anrief fielen dicke fette Regentropfen vom Himmel, die auf dem Rasen vor meinem Wohnzimmerfenster explodierten. Zwischendurch lugte die Sonne immer mal wieder durch. Als ich am frühen Abend meinen Schatz von der Arbeit abholte entschieden wir spontan, dass das Wetter nun gut genug wäre und machten uns auf den Weg.

Bald darauf kamen wir in Travemünde an. Um zur Sandworld zu gelangen muss man mit der Fähre über das Wasser fahren. Wir lösten unsere Tickets, setzten über und marschierten dann in Richtung Strand, wo das Event nun schon zum fünften Mal stattfindet. Vorbei an einem Yachthafen mit unzähligen Schiffen, vorbei an Anglern, die still Ihre Ruten ins Wasser hielten und vorbei an wirklich riesigen und meist skandinavischen Schiffen, die den Hafen der Stadt passierten. Als wir nach einem langen Fußmarsch um eine Kurve bogen konnten wir das abgezäunte Gelände schon sehen. Wir zeigten am Eingang unsere Tickets vor und traten in die Zirkus-Welt, dem Motto der Sandworld 2006.

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Mittlerweile war das Wetter herrlich geworden. Die Wolken hatten sich davon gemacht und die Sonne stand schon sehr tief. Wir besahen uns die aufwendigen Sandskulpturen, hielten überall die Kamera drauf und bewunderten die Kunstwerke, die mittlerweile seit einigen Wochen hier stehen und großer Hitze und dicken Regentropfen standhalten mussten. In weniger als einem Monat ist dann erst einmal wieder alles vorbei. Dann werden die Skulpturen zerstört und die Spuren dieses Ereignisses werden sich zerlaufen, bis zum nächsten Sommer.

Als wir wieder zum anderen Ufer übersetzten gab es noch eine Begegnung der riesenhaften Art. Ein gewaltig großes Schiff querte unsere Fähr-Passage und fuhr nur wenige Meter an unserem Transportmittel vorbei. Wir staunten ehrfürchtig, als wir die riesigen Stahlwände hinaufschauten, die sich im Dunkeln gewaltsam vor uns den Weg durch das Wasser pflügten. Eindrucksvoll!

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