Rhythmus

:: rhythmus der; -, …men (regelmäßige wiederkehr; geregelter wechsel)

jenes wiederkehrende phänomen ist bei mir dieser tage ziemlich aus dem takt gekommen. meine letzte tagebuchaufzeichnung liegt bereits fast zwei sehr geschäftige wochen zurück.

in der vorvergangenen woche hatte ich beruflich ziemlich viel um die ohren und verbrachte ebendort abendfüllende stunden in kreativer wie ausgelassener stimmung.
gegen ende der woche war ich mit meiner nachbarin essen. das exklusive restaurant ganz in der nähe hatte ich noch nie gesehen, obwohl ich sehr gern essen gehe. schon von aussen war das anwesen prächtig anzuschauen, direkt an dem kleinen fluss gelegen, der sich hier durch die landschaft schlängelt. durch ein tor betraten wir den steinernen weg, der uns zum hauptgebäude brachte. der rhythmus der musik, die auch draussen gespielt wird, klang vertraut und ähnlich wohlklingend wie ‚josh groban’. als wir durch die türe traten blieben wir beinahe ehrfurchtsvoll im eingang stehen und warteten, bis jemand kam um uns dort abzuholen. fast erwarteten wir, dass der hausherr in der gästeliste unsere namen suchte. stattdessen nahm uns der kernig-fröhliche mittfünfziger mantel und jacke ab und ermunterte uns stolz, ein wenig umherzugehen und uns sein restaurant genauer anzusehen.
die großzügigen räumlichkeiten boten ausreichend platz für mehrere gruppenräume, jeder von ihnen individuell eingerichtet und dekoriert mit ländlichen accessoirs. der hauptraum, der auch auf dem ersten bild zu sehen ist, beinhaltet einen offenen kamin, eine lederne sitzgruppe, in welcher vor dem essen ein aperitif genossen werden kann, unzählige details und am ende eine große tiffanytür. links davon kann der gast einen blick in das weinlager werfen, rechts liegen die hauptspeiseplätze. alles ist liebevoll eingerichtet und die musik bildet einen passenden rahmen. wir hatten einen sehr prächtigen abend, den man leider nicht allzu oft wiederholen kann…

in dieser laufenden woche kam mein rhytmus dann aber erst so richtig ins trudeln. sonntag hatte ich lieben besuch. wir verbrachten einen schönen abend bei selbstgemachter pizza und einem spielfilm bis nach mitternacht. montagmorgens um sechs ging dann der wecker und nach der arbeit bekam ich erneut gäste, wiederum bis nach mitternacht. dienstagabend fiel ich dann um 21 uhr in mein blaubezogenes bett und erwachte pünktlich um sechs uhr des nächsten tages. der mittwoch fordert von mir regelmäßig nur einen halben arbeitstag und so nutzte ich den nachmittag für einen besuch bei meiner familie, ehe ich abends wieder besuch von meiner lieben freundin erhielt. nach mitternacht war schon fast standard. der lange donnerstag ging dann gestern auch irgendwie zuende. um halb sieben war ich zu hause und plumpste nach ein paar hantelübungen um 19 uhr ins bett. als ich gegen mitternacht aufwachte, blieb ich gleich liegen und schlief bis heute früh um acht.

:: zeitumstellung

wenn mein rhytmus also schon jetzt durcheinander ist, wie soll das erst werden, wenn von samstag auf sonntag die uhren umgestellt werden? a propos, wie war das gleich? vor? zurück? früher hell und später dunkel oder andersrum? jedes jahr dasselbe, keiner weiß nichts genaues und am ende haben es doch wieder alle richtig gemacht. funkuhren sei dank!
also noch mal für alle, auf das wir’s in einer woche eh wieder vergessen haben: die uhren werden eine stunde vorgestellt. das bewirkt, dass es morgens uhrzeitlich später hell wird und dafür abends das licht erst eine stunde später eingeschaltet werden muss.

:: zeitlos schön

während ich in meinem letzten eintrag noch den rechtzeitigen frühlingsanfang in frage stellte, wurde ich wie viele andere auch eines schöneren belehrt: nach dem frühlingsanfang hätte man in diesem jahr seinen kalender stellen können! in diesem diary habe ich zum frühling bereits so viele worte gemacht, dass ich heute einfach ein paar bilder sprechen lasse, die ich gestern geschossen habe:

 

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