Oh. Schnee.

Während die umliegenden Ortschaften ja bereits vor Tagen im Schnee versunken sind und selbst an der anderen Küste schon längst Schneeschippen angesagt ist, hat jetzt auch die Marzipanstadt etwas abbekommen. Im Tagesverlauf hatten sich die Wolken zusammengerottet, eine dunkelgraue Farbe angenommen und konnten ihre Fracht bald nicht mehr halten.

Es schneit. Zuerst ganz kleine, inzwischen schon dickere Flocken segeln in aller Seelenruhe auf Hausdächer, Straßen, Gehwege. Und die Bäume strecken ihre vielen nackten kalten Zweige aus, um ein paar Schneeflocken zu fangen. Am Abend schlittere ich mit meinem weißen Fahrrad von der Arbeit am Weihnachtsmarkt mit dem bunten Riesenrad vorbei über verschneite Radwege nach Hause. Inzwischen liegen hier gewaltige sieben Zentimeter Schnee. Da ist kaum ein Durchkommen…

Zu Hause angekommen krame ich die Schneeschaufel aus der allerletzten Kellerecke (denn dorthin habe ich sie nach dem letzten Winter verbannt). Eifrig mache ich mich daran, den Gehweg zu befreien. Der Schnee ist noch puderleicht, und so geht das Räumen einfach von der Hand. Noch schnell die Zuwegung zum Haus – und fertig. Da es immer noch schneit, wird das nicht lange vorhalten, spätestens morgen früh ist wieder alles weiß.

Ich mag es, wenn es schneit. Noch jedenfalls. Alles wirkt so still und sauber. Die Vorweihnachtsdeko an den Häusern kommt dann besonders gut zu Geltung und ganz allmählich macht sich auch Vorfreude auf die Festtage breit.

Jetzt aber schnell wieder rein ins Warme. Bei minus vier Grad bekommt man ganz schnell kalte Füße.

 

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