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Jetzt sieh sich das einer an: Es ist schon wieder viel zu lange her um die Ereignisse der letzten Wochen angemessen wiedergeben zu können…Schatzi ist grad bei der Arbeit und da nutze ich die Gelegenheit zum Schreiben, nachdem mich der Postbote brutal aus dem Bett geklingelt hat.

Es fehlt immer noch der Rest in meinem Urlaubseintrag, aber den schreibe ich nicht heute. Den Jahreswechsel haben Torge und ich in Hamburg bei Freunden verbracht. Fondue ist bei mir eine Ewigkeit her, aber ist ja sooooo lecker! Mit Fondue, Photosession und über dies und jenes quatschen haben wir die Zeit vertrieben, bis es Zeit für die S-Bahn war, die uns an die Landungsbrücken zum großen Feuerwerk bringen sollte. An der S-Bahn-Station war natürlich ganz schön was los. Kiddies und solche, die schon längst keine mehr sein sollten, werfen Böller die Treppen hinab in die Station. In der engen Halle war das ein verdammt unangegenehmer Spaß für Ohren. Nachdem wir mit der Bahn ein paar Stationen zurückgelegt hatten gab es eine „dramatische“ Durchsage vom Zugführer: Die Station „Landungsbrücken“ sei vom Bundesgrenzschutz wegen Überfüllung gesperrt worden, die Fahrgäste könnten schon jetzt den Bahnsteig nicht mehr verlassen, der Zug würde daher an der Station und auch an den darauffolgenden nicht anhalten. Wir mussten also schnell umdisponieren und stiegen kurz darauf am „Jungfernstieg“ aus, um uns stattdessen das Alster-Feuerwerk anzusehen. Auch hier explodierten Böller in der Stationshalle – doch das war gar nichts im Vergleich mit dem, was wir nun hörten und sahen! Das Alsterufer war von Menschen gesäumt, deren einziges Lebensziel es zu sein schien, so viel Lärm und Explosionen wie möglich in so kurzer Zeit wie möglich zu erzeugen! Der Lärm war ohrenbetäubend und wir beschlossen, uns zu den Leuten auf der anderen Straßenseite zu stellen und das Spektakel aus scheinbar sicherer Distanz zu betrachten. Das neue Jahr war noch zwanzig Minuten entfernt, doch das Feuerwerk über der Alster war schon in vollem Gange. Ein offizielles jedoch schien es – auch zur Mitternacht – nicht zu geben.

Weil die zunehmend betrunkeneren Leute (betrunkener als wir *g*) die Richtung ihrer Raketen und Feuerbälle abnehmend unter Kontrolle hatten, weil es regnete und uns die Getränke ausgegangen waren machten wir uns bald wieder auf den Weg zurück in die warme und trockene Bude unserer Freunde.

Nach einem guten Frühstück am ersten Januar verabschiedeten Schatzi und ich uns am Nachmittag und fuhren wieder nach Hause.

Was ist noch passiert? Ach ja! Ich bin ja Onkel geworden!! Angelina ist am 20.12.2006 auf die Welt gekommen und sie ist ja so niedlich! *strahl* Sie hat uns mit meinen Eltern und ihrer Mama am zweiten Weihnachtstag besucht. Sie ist noch so klein, guckt ein bisschen gelangweilt und hat ständig Hunger. Seht mal:

Klein-Angie, 17 Tage nach ihrer Geburt

 

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