Neues Jahr, neues Glück

Das erste Wochenende im neuen Jahr kommt trübe daher. Der versprochene Schnee ist ausgeblieben und kalter Regen tropft stattdessen aus den dunkelgrauen Wolken. Das rhythmische Platschen auf der nassen Straße ist beruhigend. Ermüdend. Einschläfernd.

Ich bin allein. Bis auf die gelegentliche Gesellschaft zweier Kater, die sich für ein bisschen Futter mächtig ins Zeug legen, hänge ich in der dunklen Stille meinen Gedanken nach und kann mich auf nichts Bestimmtes konzentrieren. Ein Bus fährt am Haus vorbei und zerteilt Wasserpfützen in schreiende Hälften, die dann beleidigt vom Radweg zurück auf die Straße fließen. Auf der anderen Seite der Stadt sitzt mein Freund im Büro und wartet auf seinen Feierabend.

Morgen, wenn ich meinen Arbeitstag hinter mich gebracht habe, statte ich meinem Zahnarzt einen Besuch ab. Nachdem die Wurzelbehandlung im Dezember erfolgreich abgeschlossen werden konnte, folgen nun einige kleinere Reparaturen, bis wieder alles im Reinen ist.

 

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