Nach dem Aufstehen…

… ist vor dem Schlafengehen!

Vielleicht liegt es an dem kalten Wetter, das neuerdings Bestandteil eines jeden meiner Blogeinträge ist, dass ich seit ein-zwei Wochen jeden Tag müde bin. Auch heute, obwohl ich nicht gerade wenig geschlafen habe. Im Gegensatz zum letzten Wochenende ist dieses hier gerade ruhig und entspannt, und trotzdem komme ich nicht so recht in Gang. Das nervt.

Als ich vor etwa einer Stunde die Augen aufschlug und in das grinsende Gesicht eines weißen, schnurrenden Katers schaute, ertappte ich mich bei dem übermächtigen Wunsch, mein Trainingspartner würde für heute Nachmittag absagen. Aber mein Handy gab solche Neuigkeiten noch nicht her. Total verlegen wühlte ich mich aus der Bettdecke, setzte meine Füße auf den Bettvorleger und patschte tapsig ins Bad – flankiert von einem weißen und einem braunen Kater.

Inzwischen ist der erste Kaffee vernichtet, der mir die Augen öffnen sollte. Draußen ertönen die Glocken einer nahe gelegenen Kirche und rufen die Gläubigen zum Gebet, während ein Nachbar mit einer Schaufel versucht, all das viele Eis von der Auffahrt zu räumen. Aber bei minus zehn Grad wehrt es sich nach Kräften.

Ich werde jetzt gemächlich meinen Zwei-Tage-Bart bekämpfen, mein struppiges Haupt bändigen und dann ganz langsam meinen Engel aus dem Land der Träume befreien…

 

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