Motive

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flach ist die umgebung, in der ich wohne. so flach, dass man fast meint, die erdkrümmung sehen zu können. einer meiner freunde wohnt in baden-württemberg, und weil ich selbst schon dort war, weiß ich, dort ist es alles andere als flach. diesem freund versprach ich im vergangen jahr ein wenig schafwolle. jetzt ist osterlämmerzeit und ich habe mich in mein neongelbes auto gesetzt um dorthin zu fahren, wo schafe ihren natürlichen lebensraum haben: dem deich. schon auf dem weg dorthin konnte ich dieses motiv einfangen:

Osterlamm

der deich selbst hingegen schien wie ausgestorben. kein lamm, kein schaf weit und breit. ich lief den deich entlang, über die deichkrone, aber von den weißen zottelviechern keine spur. zum glück entdeckte ich an einem der vielen groben zaunpfähle einen rest schafwolle. ich packte ihn in meine jackentasche und ging auf motivjagt. weil der deich so leer war, war nicht so viel herauszuholen. auf der elbe, jenem fluss, dem wir den deich verdanken, schippert gegen das sonnenlicht grad ein großer pott vor sich hin, der meiner linse nicht so schnell entkommen kann. das schiff kommt just aus hamburg und hat nur noch wenige kilometer – sorry – seemeilen vor sich und dem offenen meer, denn nur ein stückchen weiter mündet die elbe in die nordsee.

Elbschifffahrt

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mein ostersamstag plätschert ansonsten ruhig dahin. nach dem aufstehen heute vormittag habe ich meine sieben sachen gepackt und bin zum schwimmen gefahren. im gegensatz zu gestern hatte die halle zum glück geöffnet. den vergleich mit der holstentherme kann unser städtisches hallenbad natürlich nicht halten. die schmucklose einrichtung mit dem sport- und dem kinderbecken ist rein pragmatisch, ohne schnörkel, ohne pflanzen – ohne atmosphäre. aber für ein wenig kraftanstrengung reicht es und auf der einzigen sonnenbank kann sich meinereiner die erste grundbräune für den anstehenden sommer holen.

wie auch der rest der circa 5.000 einwohner meiner stadt bin ich gleich nach dem schwimmen dann zum einkaufen gefahren. ich brauchte gar nicht viel, etwas milch, etwas karottensaft, bisschen knabberkram. hinzu kam dann noch ein kasten pils, falls über die eiertage besuch ins haus steht. auf dem großen parkplatz war kaum eine abstellmöglichkeit für mein doch ziemlich kleines auto zu finden und im geschäft selbst musste ich sämtliche schleichwege nutzen, um möglichst schnell wieder rauszukommen.

der aktivitäten hatte ich dann wohl heute genug, werde jetzt noch einen brief schreiben und schauen, was der ansonsten irgendwie langweilige tag noch so bringt.

 

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