Lauter Sportsfreunde

Ja, ich weiß: Schon wieder Sport! Neben der Arbeit entwickelt sich das zu meiner Hauptbeschäftigung. Aber das ist ja nicht ganz verkehrt. Gestern war ich das zweite Mal beim Badminton, nachdem meine Bänderdehnung im rechten Fuß (oder was auch immer das war) am Sonntag endlich abgeklungen war.

Ich mach’s kurz heute: Es war mörderisch anstrengend! Eine Kollegin unserer Betriebssportgruppe fragte uns, ob sie ein paar Tipps loswerden darf, sie hat uns spielen sehen. Tja, also, na klar, wieso auch nicht?! Gesagt, getan, und schon wurden wir von ihr aber sowas von über das Spielfeld gescheucht! Links, rechts, zur Mitte, nach vorn, wieder zurück, lange Bälle, kurze Bälle… Am Schluss gesellte sich noch eine vierte Spielerin zu uns, so dass wir unsere frisch erlernten Fähigkeiten gleich einsetzen konnten – mit Erfolg! Letztlich hatten wir einiges gelernt, zum Beispiel, dass man beim Badminton den Ball nicht von ganz hinten aufschlägt, unsere vielen Stellungsfehler (von denen wir ja gar nichts wussten) waren beseitigt und unsere Kondition – na gut, die war für den Abend erstmal dahin. Und obwohl wir nach gut zwei Stunden ziemlich erledigt waren, fühlten wir uns energiegeladen und auch ein bisschen stolz, durchgehalten zu haben.

A propos gesellig. Badminton-Spieler scheinen allgemein sehr nette Leute zu sein. Wenn wir ankommen, werden wir von einigen per Handschlag begrüßt, obwohl wir uns überhaupt nicht kennen. Wir sind einfach lauter Sportsfreunde.

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