Incredible

Lange vorgehabt, aber nie wirklich umgesetzt, war ein regelmäßiges Fitnesstraining im Studio. Mt sei Dank hab ich es endlich geschafft, mich in so eine Muckibude zu trauen! Ganz nah an meines Hasen Arbeit hat McFit seine Geräte aufgestellt, und so war ich inzwischen schon zweimal dort, um mir einen Muskelkater abzuholen. Eigentlich sollte das Ganze mit einem offiziellen Probetraining beginnen, aber beide Male wurde das Training abgesagt, weil die Trainer krank sind (sollten die nicht eigentlich topfit sein?!).

Mt und ich kamen dennoch ins Studio – dann eben ohne Trainer. War mir auch ganz recht so, denn ich muss niemanden um mich herum haben, von dem ich betreut werde. Außerdem kannte Mt sich mit den Trainingsgeräten schon ganz gut aus, weil er früher schonmal hier war. Zuerst ging’s zum Warmwerden auf das Rad. Viertelstunde strampeln reichte schon, um die müden Muskeln zu wecken. Ich fand das alles ziemlich unübersichtlich und tappste hinter Mt her zu den Geräten. Irgendwann erkannte ich den Aufbau und stellte fest, dass die verschiedenen Gerätschaften gleich mehrfach vorhanden waren. Unsere Wartezeiten blieben somit gering. Nach Muskelstrecken und Muskelbeugen, nach vorn, zurück und über Kopf stand ich bald darauf das erste Mal auf einem Laufband. Das war ein merkwürdiges Gefühl – nicht das Stehen, sondern das Laufen! Ich muss eine ziemlich ungestüme Figur abgegeben haben, meine Füße wollten nicht so wie ich und ich musste die ganze Zeit höllisch aufpassen, nicht daneben zu treten, damit ich nicht vor allen Leuten auf’s Maul fiel. Das wäre doch sehr peinlich gewesen. Und so stolperte ich vorwärts, erst langsam, dann immer schneller. Bald kam ich ganz schön ins Schwitzen und zehn oder 15 Minuten später war das Training geschafft.

Es war ziemlich anstrengend, aber zu wissen, dass ich endlich etwas für meinen Körper tue, war ein gutes Gefühl. In der zweiten Woche wurde das Probetraining erneut mangels Trainer abgesagt, aber wieder kamen wir so ins Studio. Auch gut, hat uns bisher noch keinen Cent gekostet (bis auf die Sportklamotten natürlich).

 

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