Hundert und eins

„manchmal brauchen menschen eine pause.“

Mit diesem Satz begann vor genau einem Jahr und 100 Einträgen mein neues diary. Ich erinnere mich, dass es mir vor einem Jahr ähnlich ging wie heute.

Hat sich also nichts verändert?

Doch, das hat es! Mein Leben fühlt sich an, als wäre es beim Schleudergang in die Waschmaschine geraten und ich bin wirklich froh, dass ich einen großen Teil davon hier aufgeschrieben habe, ich könnte mich sonst kaum mehr an die Hälfte erinnern! Jetzt wäre wohl der richtige Zeitpunkt, so eine Pause einzulegen, aber leider geht das im Moment nicht. Es gibt noch ein paar Gräben, die ich überwinden muss, und einige davon scheinen die Ausmaße des Grand Canyon zu haben!

Bin ich deshalb deprimiert?

Nein. Besonders nicht heute. Die Sonne scheint, auch wenn es draußen kalt ist. Ich bin heute früh um halb zehn aus dem Bett gesprungen und weil mein Bambusrollo nicht heruntergelassen war konnte ich den blauen Sonntagmorgenhimmel sehen! Kein Grau, keine Wolken, kein Nebel, kein Regen – einfach nur schön! Als ich meine Brille aufsetzte fiel mir auf, dass ich dringend Fenster putzen muss…

Um viertel nach zehn war ich bei meiner Schwester angekündigt. Sie zieht aus meiner Stadt in die Stadt mit den Hochhäusern und ich sollte kurz mit anpacken, weil die Waschmaschine nicht von selbst drei Stockwerke hoch läuft. Im dritten Stock angekommen fiel mir auf, dass ich dringend wieder Sport treiben muss…

Am Nachmittag treffe ich einen lieben Freund. Wir wollen zusammen Kaffee trinken und er kann sich meine Wohnung ansehen. In den nächsten Tagen kommt mich mein Ex-Freund Nate besuchen. Darauf freue ich mich schon.

Der gestrige Abend war sehr angenehm. Wir haben zuerst etwas gegessen. Im „Amadeus“ war es tierisch voll und laut, aber das gehört bei dem Laden einfach dazu. Ich hab da schon gegessen, als ich noch zur Schule ging, und da war es dort nicht anders.
Nach dem Essen liefen wir ein paar Straßen weiter, vorbei an der „Central Bar“, vorbei am alten Lichtschauspielhaus, in dessen Eingangsbereich sich ein paar Punks tummelten, bergauf ins „Bermuda-Dreieck“ und dann ins „Bacchus“. Hier war es auch ziemlich voll, aber die Atmosphäre dort ist rustikal-entspannt. Wir nahmen zu fünft Platz an einem großen Eichenfass am Fenster. Der Barkeeper sah sehr weltmännisch aus und seine Art Cocktails zu mischen beeindruckte uns. Die Serviererin sah aus, als wäre sie mal eben aus New York ausgeliehen. Irgendwie toll! Weil alle bis auf Becky fahren mussten verzichteten alle bis auf Becky auf den Alkohol, und während wir so nur eine Seite der Getränkekarte zur Auswahl hatten, brauchte sie etwas länger, bis sie aus dem Angebot das richtige gewählt hatte. Und so plauderten wir und schlürften unsere bunten Mixgetränke.

So, hier gibt es jetzt Mittag – wobei mir in dieser Sekunde einfällt, dass ich vergessen habe das Fleisch aus dem Gefrierfach zu nehmen… *Mist*

Egal. Euch allen einen wunderschönen Sonntag!

Special thanks to my favorites
*Mars*, Adumbratim, Allure (alias Enni!), Ally, Anwyn, Azubi1, Branley, Charisma, Chilibarbie, Claudius, cläre, Cray-C, Daniel, Fischle, forever777, goldenleaf, icebear, Irmgildes, Kassenfee, Kaya, Kleene1th, kleineFee, Lav, Mischa, Mona-Lisa, Rain und Yoshi und all jene, die unerkannt mitlesen.

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