heldenhaft

In Vorbereitung auf unseren gestrigen Kinobesuch haben wir in der vergangenen Woche zunächst Iron Man und später Captain America gesehen, zwei Marvel-Klassiker, die in neuer Optik tatsächlich sehenswert sind.

Iron Man hat mich überrascht. Robert Downey Jr. spielt den brillant-komischen Milliardär Tony Stark, der das Erbe seines Vaters, Superwaffen zu produzieren, einstellt um sein Genie dem Wohl der Menschen zu widmen. Das gefällt dem Aufsichtsrat und allen voran dem Vizechef des Stark-Imperiums überhaupt nicht. Aber ich will hier nicht zu viel verraten.

Captain America spielt im Amerika der frühen 1940er Jahre. Die USA greifen in den Krieg in Europa ein, um Hitler zu stoppen. Dazu werden tausende junge Männer einberufen, denen der stolze Auftrag ihres Landes schmackhaft gemacht wird. Auch der junge Steve Rogers, aufgewachsen in Brooklyn, meldet sich freiwillig. Fünf mal wird er abgewiesen, schon weil er die körperlichen Voraussetzungen nicht mitbringt. Bis er von einem Wissenschaftler entdeckt wird, der in ihm die Qualitäten für ein besonderes Experiment sieht: Die Erschaffung eines integeren und natürlich starken Menschen, der für die USA in den Krieg ziehen und ihn natürlich auch gewinnen kann. Es ist kein Geheimnis, dass die Transformation des Hänflings in Captain America funktioniert. In Europa bekommt es der frischgebackene Superheld aber überraschend nicht mit den Nazis zu tun, sondern stattdessen mit einer abgespalteten Fraktion namens „Hydra“ unter dem wahnsinnigen Wissenschaftler Schmidt, der – wie überraschend – die Weltherrschaft anstrebt.

Gestern Abend sahen wir uns dann die große Vereinigung der Superhelden an. Ein paar fehlten uns ja noch in unserer Vorbereitung (z.B. Thor und Hulk), aber das war nicht weiter schlimm. Die Erde wird – wie schon so oft – von Aliens angegriffen, die einen Deal mit dem Bruder des Gottes Thor geschlossen haben. Um die Welt zu retten, reicht nicht mehr ein einziger Superheld, hier müssen alle ran! Da bleibt viel „crash-boom-bang“ nicht aus, der Film ist eine wahre Effekteschlacht! Viel Persönlichkeit (oder nennen wirs „Ego“), gewürzt mit Action, Spannung und zum Glück Humor machen in der Mischung einen durchaus empfehlenswerten Film. Nur die 3D-Effekte, die hätte man sich – wie schon so oft – wirklich sparen können.

 

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