Happy birthday to me

In diesem Februar stand wieder mein Geburtstag auf dem Kalender, diesmal mein zweiunddreißigster. Und weil ich inzwischen seit zweieinhalb Jahren in der Marzipanstadt lebe, hat sich ein ansehnlicher Freundeskreis aufgebaut. Na gut. War früher Tg’s Freundeskreis. Aber jetzt ist es auch meiner. Weil Carmen auch gerade erst Geburtstag hatte, brachte sie ihre beste Freundin U. aus Kiel mit. U. lernten wir kürzlich schon auf der Record-Release-Party der Drei Fragezeichen kennen. Mit dabei waren auch K. und C. und M. und B. und M. und natürlich mein Hase. Damit waren wir also zu neunt in unserer kleinen Bude. Nachdem alle eingetroffen waren und ordentlich Knast mitgebracht hatten, machten sich mein Engel und M. an die Pizza in unserer winzigen Küche. Derweil saß die gemütliche Runde an der langen Tafel im Esszimmer.

Nach Speis folgte Trank. Die Pizza war verzehrt, das süße Schoko-Dessert weggelöffelt, da musste was zum Nachspülen gereicht werden: Ich läutete den Sommer ein mit fruchtigen Cocktails! Die erste Fuhre wurde tatkräftig von M. unterstützt, danach ging das allein schon ganz gut. Cuba libre, Pina Colada, Swimming Pool und Tequila Sunrise – da war für jeden etwas dabei. Und was auf so einer Party nicht fehlen durfte: das mühsam ausgeklügelte Partyspiel von M. und M.! Zu diesem Zwecke sperrte uns die Meute zunächst gemeinsam auf Klo ein. Frechheit! Während des Toiletten-Dialoges zwischen uns zwei Geburtstagskindern hörten wir die anderen in der ganzen Wohnung werkeln. Was das wohl werden sollte? Nach dem Ende unserer Gefangenschaft schickten sie uns gleich weiter auf Wanderschaft – oder besser auf die Suche nach tausendmiooon Überraschungseiern. Zum Glück wusste M. genau, wie viele Eier in welchen Räumen versteckt waren…

Als C. die meisten und ich die wenigsten wieder zusammengesucht hatten, ging es an den zweiten Teil des Spiels. Jedes der 21 gelben Plastikeier enthielt ein Zettelchen mit einer Nummer. Im Wechsel öffneten C. und ich die vorhandenen Eier und ließen uns von M. und M. zu jeder Nummer eine Frage oder Aufgabe stellen. Bei der ersten Hürde – der Frage nach den sieben Weltwundern – ging ich glatt zu Boden. Keinen Schimmer… Am Ende konnte ich jedoch grandios aufholen und errang trotz der wenigen gefundenen Eier ein Unentschieden! Eine herrliche Gaudi! Übrigens sind C. und ich wie gemacht für Filmpantomime! Von ‚King of the world‘-Titanic über ‚Gollum‘-Herr der Ringe bis ‚mach mir die Hebefigur‘-Dirty Dancing war alles dabei, keine Hürde war uns zu schwer, kein Film zu fremd und keine Pose zu peinlich. Wir sind das unschlagbare Duo!

Ach ja, Geschenke gab’s auch noch. Bei so viel Partyspaß schon fast unnötig, aber natürlich trotzdem gern genommen. C. wurde mit Hörspiel-CDs bombardiert, während ich die gewünschten Gutscheine für einen Fahrradhelm und massig Lesefutter bekam! Mit vielen Cocktails nahm der Abend seinen Lauf und erst gegen drei Uhr löste sich die Runde dann auf. Wieder ein Jahr älter…

Happy birthday!

 

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