Geliefert

Heute haben wir zum ersten Mal einen Lieferdienst für unseren wöchentlichen Einkauf ausprobiert. Normalerweise kaufen wir jeden Samstag zusammen mit gefühlten 90 % der hiesigen Bevölkerung ein. Unser roter Lieblingssupermarkt mit vier Buchstaben liegt auf der anderen Seite der Stadt, so ein Wocheneinkauf ist also üblicherweise mit einem gewissen Aufwand für uns verbunden. Unseren Supermarkt gibt es auch online – aber leider nicht für unsere Stadt. Weil wir nicht warten wollen, bis er so weit ist, haben wir uns einen geschnappt, der das heute schon kann. Der ist gelb, hat fünf Buchstaben und ist eigentlich eher als Großhändler bekannt.

In der letzten Woche haben wir uns also registriert und bis Donnerstagabend unseren Einkaufswagen gefüllt. Es gab zwar nur ein Lieferzeitfenster für den Samstag, aber mit 12-14 Uhr war das für uns völlig in Ordnung – da haben wir sonst auch unseren Einkauf getätigt. Die Website hat allerdings noch einigen Optimierungsbedarf und darf sich beim roten Kollegen gern das Eine oder Andere abschauen.

Heute ist Samstag und um 12:30 Uhr hielt der Lieferwagen, der sonst an uns vorbeifährt, vor unserem Haus an. Der freundliche Lieferant packte die Getränkekiste, ein paar volle Papiertüten und eine Iso-Tasche auf seinen Handwagen und nur wenige Minuten später hatte er uns alles in den zweiten Stock getragen.

Die Preise der Produkte sind bei dem gelben im Schnitt nicht höher als bei dem roten Supermarkt. Wir mussten allerdings für uns abwägen, ob uns der Lieferpreis von 5 Euro und der Getränkekistenzuschlag von 1 Euro den ersparten Aufwand wert ist. Rechnen wir unsere Fahrkosten von rund 1,50 Euro dagegen, haben wir einen Aufpreis von 4,50 Euro gezahlt, konnten in der gesparten Zeit am Samstag  andere Dinge tun und mussten die Einkäufe nicht mal selbst hochschleppen.

Uns hat’s gefallen und wir werden das in der nächsten Woche wieder genauso machen.

4 Antworten auf „Geliefert“

  1. Da wir Frühaufsteher sind und die beiden Märkte, bei denen wir einkaufen, in ca. 2 Minuten mit dem Wagen erreichbar sind, lohnt es sich nicht, so einen Service in Anspruch zu nehmen. Morgens kurz nach 8 Uhr ist es noch recht leer. Da ich eh in der Reinigung Hemden tauschen muss, muss ich sowieso los. Dazu kommt, dass wir uns meist erst sehr kurzfristig, also am Samstagmorgen, entscheiden, was wir ausser dem Üblichen noch haben wollen. Ausserdem haben wir einen Lift im Haus.
    Grundsätzlich finde ich so einen Lieferservice praktisch. Man wird ja auch mal älter!

    Übrigens: Ein netter neuer Header!

    1. Danke, Hans-Georg. :-))

      Diese kurzfristigen Entscheidungen vor dem oder während des Einkaufens sind einer unserer Gründe, weshalb wir uns für das Testen des Online-Supermarktes entschieden haben. Die nebenbei eingepackten Dinge – gerade bei knurrendem Magen – haben schon so manchen Einkauf unnötig teuer gemacht. Aber natürlich spielte die Bequemlichkeit die Hauptrolle. 🙂 Auf dem Beitragsbild siehst Du, wie ich jetzt einkaufe.

      1. In kurzen Hosen gehe, bzw. fahre, ich zurzeit auch einkaufen.
        Nebenbei landet eigentlich kaum mal was im Einkaufskorb, ich halte mich schon ziemlich strikt an den Zettel.
        Einen guten Start in die Woche von der Elbe an die Trave!

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