Fünf Freunde

In der Vorweihnachtszeit leuchtet meine Stadt in tausend Lichtern, die von Hausdächern, in Fensterrahmen, an jungen Tannen und in den Ästen alter Bäume hängen.

Der 20. Dezember war so ein Tag. Wir trafen uns mit Becki, John und Jamie, um die Besinnlichkeit bei einem guten Essen in unserem Lieblingssteakhaus zu feiern. Nachdem wir uns zu Hause mit etwas Glühwein aufgewärmt und uns die neuesten Geschichten aus unseren Leben erzählt hatten, machten wir uns auf den Weg. Um viertel vor acht ein bisschen zu früh erreichten wir das Eckgebäude mit Blick auf das Holstentor, unser schiefes altes Wahrzeichen. Unseren reservierten Tisch durften wir schon beziehen und so verstauten wir Jacken und Mäntel, Schirme, Schals und Handschuhe und nahmen reichlich Platz. Ich hatte mich wie üblich schnell für ein Gericht entschieden (ich brauchte dringend ein 250g-Rumpsteak) und ließ meinen Blick durch das Restaurant schweifen. Wir saßen zwar nicht direkt am Fenster, aber auch von hier aus konnten wir das Holstentor gut sehen. Es ist nicht selbst festlich beleuchtet sondern wird einfach angestrahlt, wie an jedem Tag. Aber die Festtagsbeleuchtung der umliegenden Gebäude und Bäume sorgte für eine sehr weihnachtliche Atmosphäre. Obwohl es nicht schneite.

Das Essen war wie gewohnt sehr gut und das Zusammensein mit unseren Freunden auf jeden Fall ein Highlight im sonst so düsteren Dezember.

Später am Abend verabschiedete sich Jamie, hatte am nächsten Tag noch andere Pläne. Währenddessen richteten sich John und Becki auf Mr. Big, unserer neuen Couch, für die Nacht ein, mit dem Versprechen auf ein gutes Frühstück am kommenden Vormittag.

In diesem Jahr haben wir fünf es tatsächlich geschafft, uns in jedem Quartal einmal zu sehen und ich hoffe, dass wir das im kommenden Jahr mindestens genauso hinbekommen.

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