Es gibt viel zu tun

Dieser Blog hat ein wenig Staub angesetzt, seit ich ihm zuletzt – wenn auch mit hitziger Feder – einen Eintrag hinzugefügt habe. Die vergangenen Wochen verhielten sich auch ziemlich ruhig. Meine Arbeitszeiten haben sich wieder auf über zehn Stunden pro Tag ausgedehnt und zu Hause fiel ich meistens erschöpft auf die Couch. Hinzu kommt die alles verschluckende Dunkelheit, die in jedem Jahr früher hereinzubrechen scheint. Der Oktober indes kommt nass und kalt daher, zuletzt mit Sturm und sogar vereinzelten Schneeschauern (hab ich gehört). Dabei kommt es mir so vor, als hätten wir den langen Winter gerade erst hinter uns.

An diesem Wochenende haben Engelchen und ich auch gleich viel zu tun. Da wir am kommenden Samstag unseren gemeinsamen Jahresurlaub antreten, bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Wohnung herzurichten, eine Packliste zu schreiben, die Unterbringung der Kater in die Wege zu leiten und das Auto reiseklar zu machen. Am morgigen Sonntag bekommt es seine Winterpuschen. Dazu besuchen wir unseren Freund Nate in der Stadt mit den Hochhäusern. Am Montag wird das ESP repariert, das passiert dann allerdings in der Fachwerkstatt. Und dann ist er wieder fit. Heute noch besuchen wir zwei Freunde auf der anderen Seite der Marzipanstadt. Wir bauen den Reisekratzbaum für unsere beiden Racker auf, den wir gestern gekauft und ins Auto gestopft haben. Der Abend wird sich dann – so ist es geplant – mit Spiel und Spaß weiterentwickeln.

Ach ja: In der nächsten Woche, knapp vor unserer Reise, bekomme ich noch eine neue Brille. An einem der verregneten letzten Nachmittage habe ich einen Sehtest gemacht. Der Optiker hat festgestellt, was ich schon länger bemerkt hatte: Meine Sehkraft hat in den letzten zwei Jahren deutlich nachgelassen. Nach den vielen Monaten, die ich am Bildschirm verbracht habe, ist das aber auch kein Wunder. Und so habe ich mir also gleich eine neue Brille ausgesucht, die hoffentlich bis zum kommenden Freitag da ist.

Hey, gerade bekomme ich eine SMS von meiner Packstation. „How to train your dragon“ ist angekommen – mein Film des Jahres! Auf Deutsch heißt der Film „Drachenzähmen leicht gemacht“, aber alle gucken immer komisch, wenn ich von dem Film mit diesem Titel erzähle… Egal. Ich werde jetzt schnell unter die Dusche springen, meinen Engel aus dem Bett kitzeln und dann geht das betriebsame Wochenende los…

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