Erinnerungen an den April

Im April feierte Tina ihren Geburtstag, was für uns vor allem eines bedeutete: Angrillen! Überhaupt begann endlich der Frühling, während sich der schwere Unfall meines Freundes zum ersten Mal jährte. Um den Frühling zu genießen, fuhren wir nach Hamburg, um nachzusehen, wie sich die HafenCity seit unserem letzten Besuch entwickelt hat (und uns die Apple-Watch anzusehen). Der Cinnamon-Tower ist fertig, aber ansonsten sieht man keine Entwicklung. Außer, dass sich ein vorbereitetes Baugrundstück allmählich in ein Feuchtbiotop entwickelt hat.

Cinnamon

Am 14. April herrschte Ausnahmezustand in der Marzipanstadt: Die Außenminister der G7-Staaten hatten sich unsere schöne Hansestadt als Tagungsort für ihr Gipfeltreffen auserkoren. Da sie sowohl das Rathaus als auch das gerade fertiggestellte Hansemuseum besuchen wollten, waren massive Behinderungen in der Innenstadt zu erwarten. Für ein gewaltiges Aufgebot von 2.500 Polizisten wurde auf unserem Volksfestplatz ein Containerdorf errichtet. Die Polizisten sollten die Stadt während der angekündigten Demonstrationen schützen. Da ich mitten in der Innenstadt arbeite, durfte ich während der Gipfel-Tage zu hause bleiben und die Geschehnisse im Lifeticker der örtlichen Zeitung verfolgen. Aufgrund der hohen Polizeipräsenz entschieden sich einige gewaltbereite Demonstranten, es gar nicht erst zu versuchen. Alles in allem blieb es während der zwei Tage also weitgehend ruhig. Am 30. Mai wird das Hansemuseum dann endlich offiziell eröffnet, so dass sich auch die Normal-Bürger die Ausstellung werden ansehen dürfen.

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