Er ist da!

Es hat schier eine Ewigkeit gedauert, aber nun ist der erste der zwei bestellten Rechner eingetrudelt! Nachdem in der vergangenen Woche erneut das Lieferdatum verschoben wurde verlor ich die Geduld und griff zum Telefon.

Ich hatte zunächst Katharina aus der Ukraine am Apparat. Ich beschrieb ihr die Situation, erklärte, dass ich bereits seit zwei vollen Monaten auf die Auslieferung meiner Bestellung warte und nun gern wüsste, wo denn genau das Problem liegt. „Ja, also Sie können Bestellung stornieren. Ich storniere.“ Ich konnte sie gerade noch davon abhalten, die Bestellung einfach zu löschen. „Ich kann Sie verbinden mit Kundenservice.“

Gute Idee. Ein paar Minuten später habe ich einen Kundenbetreuer am Telefon. „Guten Tag, was möchten Sie bestellen?“ Ich erkläre dem Mann, dass ich bereits vor zwei Monaten bestellt habe und erkläre auch ihm geduldig die ganze Geschichte. Ich schlage ihm vor, die Konfiguration der beiden Rechner Schritt für Schritt durchzugehen, um das eigentliche Problem zu identifizieren. Gesagt getan. Mein Rechner ist vollständig lieferbar (so viel war ja auch nicht zu konfigurieren). Geht aber nicht, weil er die selbe Auftragsnummer wie der Rechner von meinem Engel hat. Also gehen wir den zweiten Rechner durch und siehe da: Die Grafikkarte ist einfach zu stark und der Rechner kann so nicht fertiggestellt werden. Das ist alles. Ich drücke mein Erstaunen darüber aus, dass DELL es in zwei Monaten nicht fertig gebracht hat, mir das zu sagen. Inzwischen hat sich mein Freund bereits einen anderen Rechner ausgesucht. Ich storniere den gesamten Auftrag und der Kundenbetreuer richtet zwei neue Aufträge ein – mit unterschiedlichen Auftragsnummern.

Das war vor knapp einer Woche und heute wurde mein Rechner angeliefert! Freude! Freude! Aufbauen, anschließen, glücklich sein! Engels Rechner ist für kommenden Dienstag angekündigt. Alles wird gut.

Nate hat heute Geburtstag. Er wird – rechne-rechne – 26. Aber er ist nicht zu Hause. Als ich vor wenigen Tagen anrief, hatte ich seinen Engel am Hörer, denn Nate ist Hals über Kopf mal eben über 7.000 Kilometer weit weggeflogen, nachdem sein Opa gestorben ist. Eine Karte hat er trotzdem bekommen und in drei Wochen kommt er auch schon wieder nach Hause.

So. Ich muss noch ein paar Dinge auf meinem neuen Rechner einrichten, Daten übertragen und tun, was sonst noch so anfällt.

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