Differenzen

Etwas gerädert von gerade mal zwei Gläsern Weißwein öffnen sich meine müden Augen und richten sich auf die Schäfchenwolken, die draußen vor dem Fenster vorbeifliegen. Der Himmel, der sie trägt, ist hellblau und es scheint ein weiterer sehr warmer Tag zu werden. Auf meiner anderen Seite liegt Engelchen und atmet schlafend gleichmäßig ein und aus. Nachdem wir gestern aus heiterem Himmel nach einer klitzekleinen Meinungsverschiedenheit auf Abstand zueinander gegangen waren, kuschelte ich mich beim Aufwachen an ihn. Aber er war so spät ins Bett gekommen, dass er noch nicht aufwachen will.

Also schwinge ich meinen Hintern aus dem Bett, strecke mich zum Himmel und steige dann in die Morgendusche. Kaltes Wasser rinnt an mir herunter, das tut gut. Kurz darauf fühle ich mich schon viel besser und kann die beiden Katerchen in die Arme schließen. Inzwischen ist sich mein Engel des verwaisten Bettes und der fortgeschrittenen Tageszeit bewusst geworden und hat mich mit einem Guten-Morgen-Schmatzer begrüßt.

Der Tag beginnt.

 

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