Deutsche Un-Rechtsprechung

Es ist schockierend, wie Verbrecher in Deutschland für ihre Taten auch noch belohnt werden – und das im angeblichen Namen des Volkes. So geschehen jüngst in einer ehelichen Auseinandersetzung vor einer Familienrichterin. Er ist Soldat, riskiert in Afghanistan sein Leben, das viele Geld geht auf das gemeinsame Konto. Sie, keine Schulausbildung, kein Job, Mutter, damit sie nicht arbeiten muss. Als er zurückkehrt, im Gepäck große Pläne mit dem Geld, ist davon nichts mehr übrig. Und die Frau macht sich samt Kindern ebenfalls aus dem Staub. An der Angel schon den nächsten finanzstarken Burschen.

Der Soldat meldet sich für einen weiteren Einsatz im Kriegsgebiet – er braucht Geld. Nach fast einem Dreivierteljahr kehrt er zurück nach Deutschland, wo ihn die Familienrichterin dazu verdonnert, Frau und Kindern Unterhalt von mehr als zehntausend Euro nachzuzahlen, für die gemeinsamen Schulden allein aufzukommen und monatlich sechshundert Euro von seinem Gehalt abzugeben. Die Frau lacht sich ins Fäustchen – sie ist mit allem durchgekommen, der Soldat ruiniert, steht vor der Privatinsolvenz. Die Träume sind dahin, die Zukunft besteht aus Zahlungen an eine Betrügerin.

Solche Geschichten hört man immer wieder, schon seit vielen Jahren. Ist hier nicht mal eine Änderung des Systems fällig? Bei solchen Familienstreitigkeiten sollte es immer einen Richter und eine Richterin geben, denn die Frau kann noch so kaputt sein, das Geld noch so offensichtlich verschleudert (bzw. auf ihre Hartz-IV-Eltern und -Geschwister aufgeteilt) haben, die Kinder vernachlässigen und was sonst noch an (offensichtlichem) Unrecht auf sich laden, bei einer Richterin hat der Mann in der Regel keine Chance. Ist Gleichbehandlung nicht ein Grundrecht?

Ich bin erschüttert.

Einen hab ich noch: Sagt der gegnerische Anwalt zum Soldaten: „Sie haben sich doch im letzten halben Jahr (in Afghanistan) ein lauschiges Leben gemacht.“ – Da fehlen mir die Worte.

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