Der Geburtstagsausflug

Heute hat mein Liebster Geburtstag, und einem Herzenswunsch folgend haben wir heute einen Ausflug gemacht. Ziel war ein See hoch im Norden, quasi direkt unter der dänischen Grenze. In diesem See liegt ein weißes Schloss, das wiederum ein Museum beherbergt.

Von der Marzipanstadt aus sind es nicht ganz zwei Stunden Fahrzeit, die wir gegen Mittag antraten. Flugs ließen wir Autobahnen und Landstraßen hinter uns und stellten mein montebelloblaues Auto auf dem Schlossparkplatz ab. Wir überquerten das Gewässer über eine schmale steinerne Brücke, betraten den Innenhof der ehemaligen Stallungen und lösten unsere Tickets im schlosseigenen Shop. Im Schloss selbst darf man leider nicht fotografieren, dabei hätte sich die eine oder andere Ausstellung des früheren Lebens in diesen mittelalterlichen Gemäuern gut in meinem Blog gemacht.

Auf drei Etagen lernt der Besucher den deutsch-dänischen Adel kennen und bekommt einen kleinen Eindruck von dessen Leben. Von Waffenkammern, Speisesälen, Kinderzimmern bis hin zum Gefängnis nebst Folterkammer war hier einiges zu sehen. Um den Dielenfußboden in der großzügigen zweiten Etage zu schonen, bekommt jeder Besucher ein paar Filz-Überschuhe, mit denen man über den glatten Boden gleitet, neugierige Blicke in jeden Raum werfend, zu denen man Zutritt hat.

Knapp zwei Stunden haben wir uns im Schloss aufgehalten – länger als ursprünglich gedacht. Das war aber auch gut so, denn immerhin hatten wir auch noch knapp zwei Stunden Rückfahrt vor uns…

Würde ich nicht mit einer nervigen Husten-Schnupfen-Erkältung die Strapazen des Tages ausbrüten, würde ich meinen Engel jetzt zum Essen ausführen, aber das muss leider noch ein-zwei Tage warten.

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