Der Block

Welchen Titel verpasst man einem Blogeintrag, wenn man sich monatelang nicht hat blicken lassen? Bevor mich diese Frage weiter umtreibt, fange ich mal an zu schreiben, denn sonst wird das wieder nichts.

In den letzten Monaten war ich gleichzeitig zu faul zum Schreiben, litt an einer Schreib- und einer Leseblockade. Vermutlich hingen beide irgendwie miteinander zusammen, denn nachdem ich gestern Abend seit Monaten das erste Buch vollständig gelesen habe, juckt es mich auch wieder in der Fingern und endlich klappern sie wieder auf meiner Tastatur.

Natürlich ging auch das wahre Leben in der zweiten Jahreshälfte weiter. Die Pläne, in wenigen Jahren ein eigenes Haus zu bauen, sind konkreter geworden und momentan tue ich wirklich alles dafür, dass das auch realisiert werden kann. Ich entwerfe und verwerfe, wälze Kataloge, spare und rechne, suche und besichtige und lasse mich inspirieren. Je konkreter die Pläne und die Aussichten werden, desto weniger heimisch fühle ich mich in unserer derzeitigen kleinen Altbau-Wohnung. Ich kann es also kaum erwarten, bis es endlich losgeht. Zeithorizont: Noch gut drei Jahre.

In den letzten Monaten habe ich mich nicht nur aus meinem Blog zurückgezogen. Selbst meine besten Freunde haben mich kaum bis gar nicht zu Gesicht bekommen, während aus einem tollen Sommer mittlerweile ein stürmischer Herbst geworden ist.

Bald gibts hier wieder mehr zu lesen. Unter anderem weitere Bücher und Filme.

4 Antworten auf „Der Block“

  1. Ich kann Deine „Blockade“ nachvollziehen. Manchmal sind andere Sachen wichtiger, oder der Alltag erscheint zu profan für einen Beitrag. Egal, manchmal tut eine schöpferische Pause ganz gut und ein Hausbau oder Umzug kostet zwar viel Zeit, aber es gibt natürlich auch einiges zu berichten. Wir freuen uns schon drauf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*