Davongekommen

Der Deutsche Wetterdienst kündigte gestern Abend heftigen Schneefall an. Als ich mir kurz vor der Geisterstunde die Bettdecke bis über die Ohren zog, war davon noch nichts zu sehen. Heute Morgen schob ich die Decke dann wieder zur Seite und ging zum Fenster, um mir das Schneechaos anzusehen – aber da war keins. Ich war enttäuscht (immerhin muss ich ja nicht mit dem Auto zur Arbeit). Ein bisschen hatte ich mich auf eine weiße Winterlandschaft gefreut, aber stattdessen sah es schon wieder grau, nass und kalt aus. Die Marzipanstadt ist offenbar gerade so glimpflich davongekommen. In den Nachbarorten und noch weiter weg hat der Winter stattdessen ordentlich zugeschlagen. Jetzt am Abend kurven wieder die gelb blinkenden Streufahrzeuge des städtischen Winterdienstes durch die Straßen, beladen mit Bergen von Salz.

Gestern haben wir unseren beiden Katern einen Futterautomaten gekauft. Am meisten profitieren wollen davon natürlich wir. Er gibt uns Hoffnung, dass uns die beiden Monster nicht mehr morgens um sechs Uhr aus dem Bett scheuchen werden, damit wir ihnen Frühstück servieren. Das mit dem automatischen Servieren hat heute schonmal super funktioniert. Aber ratet mal, wer kurz darauf trotzdem schnatternd in unserem Schlafzimmer auftauchte?! Zwei muntere Kater wollten auf ihr morgendliches Ritual nicht verzichten…

Heute hat unser Nachbar Aladdin seine Jasmin geheiratet. Für die beiden ist Freitag der Dreizehnte also definitiv ein Glückstag. Das schönste Wetter hatten sie zwar nicht, aber damit haben sie im Januar bestimmt auch nicht gerechnet. Demnächst gibt es eine Party für Freunde und Nachbarn, wobei wir hoffentlich inzwischen zu beiden Kategorien gehören. In letzter Zeit haben sie uns ein bisschen vernachlässigt, aber darüber können wir uns kaum beschweren, wir sind nämlich kein bisschen besser.

Am Dienstag hab ich übrigens mal wieder den Badmintonschläger geschwungen. Ich hatte ja ein gutes Jahr ausgesetzt, weil mein Schlagdaumen unter Arthrose leidet. Nun konnte ich mal meine neue Schiene ausprobieren. Zuerst hatte ich überhaupt keine Lust auf Sport, so abends nach der Arbeit, schon ewig dunkel draußen. Aber dann hat es wieder richtig Spaß gemacht! Zwei nette Mitspieler (von denen mich einer durch sein Äußeres ziemlich abgelenkt hat) und meine Freundin Tina sorgten für eine tolle Sportstunde. Danach hörte ich lieber auf, wollte ja langsam wieder einsteigen. Am nächsten Tag tat mir ALLES weh! Nur der Daumen nicht, was natürlich ein ziemlich gutes Zeichen ist. Nächsten Dienstag gehe ich also wieder hin.

Jetzt hatte ich doch mehr zu erzählen, als ich anfangs dachte. Mein Freund ist gerade mit seinen Arbeitskollegen auf einem Teamevent. Sie veranstalten ein Eventkochen, sowas habe ich vor Jahren mit meinen Kollegen als Weihnachtsfeier gemacht. Ich fand’s toll und bin gespannt, was mein Hase dazu sagt.

Morgen darf ich dann wieder in aller Frühe aufstehen (ungefähr zu Katers Frühstückszeit), ich muss nämlich ab sieben Uhr arbeiten. Aber nur bis kurz nach dem Mittag, dann hab ich auch ENDLICH WOCHENENDE!

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