Danke.

Bevor ich beginne meine heutigen Gedanken auf den Schirm zu bringen, möchte ich mich bei Euch bedanken, dass Ihr mir gestern (und heute morgen) so liebe Kommentare hinterlassen habt! Als ich vor gut einer Woche hier anfing zu schreiben hatte ich ja keine Ahnung, was da auf mich zukommt! Mitreißende Geschichten, Schicksale, die zu Tränen rühren, haarsträubende aber auch wunderschöne Erzählungen direkt aus dem Leben, von überall her! Die Menschen, denen ich hier begegne sind von solcher Offenheit, Warmherzigkeit und Freundlichkeit, dass ich manchmal einfach dasitze und herzlich lache. Ich habe hier gefunden, wonach ich nicht mal gesucht habe und was ich wirklich nicht erwartet habe…

Im sanften Licht meiner Schreibtischlampe, zu den rockigen Klängen von Brian McFadden, warf ich gestern Abend noch einen letzten Blick in die Tagebücher. Ich las Schockierendes und Bewegendes, ließ hier und dort einen Kommentar, wenn ich glaubte, zu dem Thema etwas sagen zu können und schlug dann meinen eigenen Eintrag noch einmal auf. Die aufmunternden Worte, ob kurz oder ausführlich, haben mich dann doch noch mit einem Lächeln schlafen gehen lassen.

Ich griff nach meinem Buch, las noch mal über den letzten bekannten Satz vom Vorabend und legte es wieder weg… die Szene war grad so schön gewesen, dass ich befürchtete, im nächsten Satz könnte alles wieder zunichte gemacht werden.

Die Nacht über habe ich gut geschlafen, wachte nur einmal auf, um auf meinen Radiowecker zu blicken (ich kann’s nicht lassen) und freute mich über weitere vier Stunden Schlaf, die vor mir lagen.

Der gemeine Morgenmuffel wacht dann natürlich trotzdem mit ganz kleinen Augen auf, und weil die sich doch grad so schön an die Dunkelheit gewöhnt haben, würde ich das Licht dann am liebsten aus lassen. Mein linkes Knie ist von der Idee nicht begeistert – kein Wunder, es ist ja kein Vergnügen aus dem weichen Bett entstiegen nach wenigen Schritten gegen den Stahlhelm zu krachen, der in meinem Seesack auf dem Flur liegt. Als ich das Licht mürrisch einschalte werden meine Augen noch kleiner und der allmontägliche Wahnsinn beginnt.

Mein Tag war ansonsten recht ereignislos, das Wetter wieder trübe grau und meine Küche sieht aus wie Sau. Immer noch. Aber es gibt wichtigeres! Zum Beispiel meine Lieblingsserien ansehen, die ich gestern aufgenommen habe. Die eine hat nur noch eine Folge bis zum Ende, die andere läuft noch ne Weile. Schöööön anderthalb Stunden einfach mal nur berieseln lassen.

Alles in allem also ein ganz normaler Tag, und von depri keine Spur.

 

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