Alternative?

So langsam dreht sich alles. Alles verändert sich so rasend schnell, da komme ich kaum noch mit. Während ich mich von gestern bis heute mit der Möglichkeit angefreundet habe, die angebotene Stelle als Filialleiter anzunehmen, zeigt sich heute wieder ein ganz anderes Bild. Ich habe mit einer Firma an der Ostküste telefoniert um in Erfahrung zu bringen, ob eine Bewerbung dort Aussicht auf Erfolg hätte oder ob ich es gleich sein lassen könne. Insgeheim hatte ich letzteres erwartet. Dann wäre die Entscheidung noch heute klar für die neue Aufgabe ausgefallen. Aber das wäre zu einfach gewesen, und deshalb ist dort in der Marzipanstadt an der anderen Küste genau die Stelle gerade ausgeschrieben, auf die ich mich bewerben möchte. Sie ist nicht so groß wie die, die ich in meiner Firma angeboten bekam, aber sie genügt mir. Die Bewerbungsfrist ist fast um, also habe ich noch heute eine Bewerbung auf den Weg geschickt. Im gleichen Atemzug hat mir meine Firma ein „Ultimatum“ bis übermorgen gesetzt. So kurzfristig kann ich mich auf keinen Fall für etwas so wichtiges entscheiden, immerhin hat man mir erst gestern diese Position angeboten. Ich denke, dass man nicht von mir erwarten kann, meine Zukunftsentscheidungen so leichtfertig wegzuwerfen, nur um die übereilte Stellenbesetzung zu unterstützen.

Jetzt entscheidet sich also tatsächlich alles. Es geht los. Im günstigsten Falle werde ich in wenigen Monaten meine Zelte hier in meiner Heimat abbrechen und…

Vielleicht sollte ich nicht so vorschnell sein. Die Chance, dass meine Bewerbung Erfolg hat, ist nicht sehr groß. Der Markt ist voll von frischen Kräften. Bleibt nur die Frage: was passiert mit mir in meiner jetzigen Firma, wenn meine Ziele platzen…?

Alles entscheidet sich. In den nächsten Tagen.

 

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